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Rezension „Nosferatu – Vom Vollmond geweckt“

 Nosferatu
–     
Vom Vollmond
geweckt
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© cristoph ruhland
Barbara J.
Zister
lebt
mit ihrem Mann und den beiden Söhnen im mystischen Bayerischen Wald, wo es noch
Hexen, Dämonen und gruslige Raunächte gibt. Das perfekte kreative Umfeld für
die Vielleserin, die sich seit  2010
ihren eigenen literarischen Projekten widmet – meistens sonntags oder wenn ihr
das Leben Zeit dazu lässt. Als Meisterin der Elektrotechnik ist Spannung ihr
Handwerk, was ihr auch beim Schreiben von Büchern zugutekommt. Quelle
Website der Autorin!
Erster
Satz:
„Genau genommen war es Mord.“
Klappentext:
Finnys Leben hat sich um hundertachtzig
Grad gedreht. Gerade noch It-Girl an ihrer Schule, lebt sie nun abgeschottet
von den Menschen, die ihr einst so viel bedeuteten. Mit dem Beginn der Nacht
muss sie sich in ihrer dunklen Kellerwohnung verstecken, denn was der Mond in
ihr weckt, sollte keinem begegnen. Doch als sie auf den Skaterboy Mad trifft,
beginnt sie zu hoffen – auf ein Leben, eine Zukunft und die Liebe. Bis sie den
»Nosferatu« begegnet…
Cover:
Das Cover hat
mir auf Anhieb gefallen und mich sehr neugierig gemacht. Es ist in
schwarz-weiß-grau gehalten und hat als Blickfang den Titel in rot. Eine junge
Frau steht mit dem Rücken zu uns gewandt. Ich finde das Cover wunderschön
geheimnisvoll und sehr passend zum Titel. Ich liebe das Cover und finde es
einfach toll!

Buchtrailer
Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Impress für das Rezensionsexemplar.
Die Geschichte erfahren wir aus Sicht der jungen Finny, deren Leben
sich nach einer Vollmondnacht schlagartig geändert hat. Sie wurde von einem
Monster, genauer gesagt einem Nosferatu (Rattendämon), gebissen und ist seitdem
gezwungen, ebenfalls als Rattendämonin ihr Dasein zu fristen. Von ihrer Mutter
wurde sie aus der Wohnung geschmissen und keinen Job kann sie behalten, da sie
vor Einbruch der Dunkelheit Daheim sein muss. Sie hat schwer mit der Situation
zu kämpfen und findet sich nicht mit 
ihrem neuen Leben ab. Sie hasst, was sie jetzt ist und verletzt sich
absichtlich. Ich weiß auch nicht, aber ich bin leider nicht richtig warm
geworden mit Finny. Wir waren nicht auf einer Wellenlänge, wenn ihr versteht.
Dennoch habe ich mit Begeisterung ihre Geschichte gelesen und fand ihre
Entwicklung, die sie durchgemacht hat, wirklich sehr passend. Sie lernt mit der
Zeit, sich selbst zu akzeptieren und zu dem zu stehen, was sie wirklich möchte.
Sehr spannend fand ich auch die familiären Geheimnisse, die erst ganz am Ende
aufgedeckt werden und Finny einen ganz anderen Antrieb geben.
Die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ich fand sie
alle sehr passend für die Geschichte gestaltet. Die Autorin hat ihre Charaktere
mit sehr viel Liebe zum Detail und Kreativität gestaltet. Ob es nun der leicht
fanatische Carsten, die sympathische Lucie oder der geheimnisvolle Mad waren.
Die „Nosferatu“ fand ich wahnsinnig interessant, obwohl ich
gestehen muss, dass ich mit Ratten nicht ganz so viel anfangen kann und sie
auch als Dämonen ziemlich unscheinbar finde. Dennoch hat Finny für mich
wirklich eine ziemlich coole Rattendämonin abgegeben. Das muss ich schon sagen.
 Toll fand ich auch die Idee mit Mario
und an sich mit der „Rattenkommunikation“.
Die Michaeli haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ich habe schon
immer eine Schwäche für Erzengel und Luzifer gehabt. So, wie die Geschichte erzählt
worden ist, hat sie ganz viele Neue Ideen mitgebracht und hat mir wirklich gut
gefallen. Besonders die Entwicklung zum Ende hin, die vor allem Finny und ihr
Erbe angeht (mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten) hat mir
unglaublich gut gefallen.
Die zarte Liebesgeschichte zwischen Finny und Mad hat mir auch sehr
gut gefallen. Obwohl es nach meinem Geschmack ruhig etwas mehr hätte sein
dürfen. Es ist eine Liebe, die nicht sein darf und beide stellen sich nicht gerade
geschickt an. Ich will nur hoffen, dass die beiden ihre gemeinsame Zukunft
genießen.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er war sehr
flüssig, angenehm und vor allem hat er dazu animiert weiter zu lesen. Sehr anschaulich
und düster wird uns eine Geschichte über Nosferatu und Michaeli, über
Entscheidungen und Familie und vor allem über Leben, Liebe und Tod. Von der
ersten Seite an war Spannung und Tempo in der Geschichte, was sich über das
gesamte Buch gehalten hat und in einem sehr actiongeladenen Finale geendet hat.
Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen, der eine düstere
Geschichte über Familie, Dämonen und eine Liebe lesen will, die nicht sein
darf. Obwohl ich ein paar kleine Kritikpunkte hatte, hat mir die Geschichte
doch sehr gut gefallen und ich denke, ich würde jeder Zeit wieder zu einem Buch
von der Autorin greifen.
Lg
Levenya
Verlag
 
Vielen
DANK für ein Rezensionsexemplar!
Hier kaufen!
Fakten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße:
2030 KB
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
438 Seiten
Verlag: Impress (5. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
Preis: 3,99€

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