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Rezension „Meeresgrüne Augen“

 Meeresgrüne
Augen
Sandra Bäumler
© Doris Sebald
2/2
Sandra
Bäumler
erblickte
1971 das Licht der Welt. Schon als Kind dachte sie sich gerne Geschichten aus,
die sie mit ihren Puppen nachspielte, doch erst im Erwachsenenalter hat sie
damit begonnen, jene auch aufzuschreiben. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Söhnen,
zwei Katzen sowie Fischen und Fröschen in einer kleinen beschaulichen Ortschaft
in der Nähe von Nürnberg. Diese mittelalterliche Stadt hat sie zum Schreiben
inspiriert. Quelle
Website der Autorin!
Erster
Satz:
»Dieser Club ist super. Du wirst sehen.«
Linda zupfte ein paar tizianfarbene Strähnen aus ihrer
Hochsteckfrisur, dann fummelte sie an meinem Pony herum.“
Klappentext:
Seit ihre große Schwester Alex vor
wenigen Jahren nach Cornwall gereist und ums Leben gekommen war, ist in Neles
Leben nur eine große Leere zurückgeblieben. Umso überraschter ist die mittlerweile
Achtzehnjährige, als sie bei ihrer Reise nach New York eine Frau erblickt, die
Alex bis aufs Haar gleicht. Kann es denn möglich sein? Nele nimmt die
Verfolgung auf, bleibt aber letztendlich nur mit einer Handvoll sonderbarer
Tagebuchaufzeichnungen zurück. Sie erzählen von Meerwesen, eisblauen Augen und
einem unergründbaren Mythos. Nele ist sich sicher, dass es sich bei der
Verfasserin um ihre Schwester handelt, und sie ist fest entschlossen, dem
Geheimnis auf die Spur zu kommen. Unverhoffte Hilfe bekommt sie dabei von
Dorian, den sie erst seit kurzer Zeit kennt. Doch steht der junge Student mit
Augen so grün wie das Meer an einem strahlenden Sommertag wirklich auf ihrer
Seite?
Cover:
Das Cover finde
ich wieder ganz toll gestaltet und passt wunderschön zum ersten Teil. Aber ich
schwärme auch für die Impress-Cover, die mich so gut wie jedes Mal überzeugen.
Hier ist eine junge Frau zu sehen, die in einem rosa Kleid unter meeresgrünem Wasser schwimmt. Dazu dann
der wunderschön gestaltete Titel in der Mitte. Das Cover und der tolle Titel
waren ausschlaggebend für mich, das Buch einmal näher zu betrachten und es zu
lesen. Sehr gelungen und leider ist mein Kindle nicht in Farbe. Daran muss sich
dringend etwas ändern.
Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Impress für das wunderbare
Rezensionsexemplar.
Die Geschichte erfahren wir diesmal aus Sicht der von Nele, der
kleinen Schwester von Alex, unserer Protagonistin aus dem ersten Teil. Drei Jahre
sind seit dem tödlichen Unfall von Alex vergangen und Nele hat den Tod ihrer
Schwester bei weitem noch nicht verkraftet. Sie leidet sehr unter dem Verlust
und ist dabei, sich völlig selbst aufzugeben. Um der Trauer in Deutschland zu
entfliehen, macht Nele bei ihrer Tante Kathy in New York ein Praktikum. In New
York lernt sie nicht nur den attraktiven Dorian mit seinen meeresgrünen Augen kennen.
Zudem glaubt sie ihre tote Schwester in der Stadt gesehen zu haben. Aber das
ist doch unmöglich, oder?
Nachdem ich mit Alex aus dem ersten Teil nicht so gut zurecht kam,
war mir Nele auf Anhieb sehr viel sympathischer. Ich kann gar nicht genau
sagen, woran das lag. Sie hat es wirklich schwer seit dem Tod  ihrer Schwester und ist, obwohl sie alles
daran setzt um es nicht nach außen zu zeigen, sehr verletzlich. Mutig und
entschlossen macht sie sich auf die Suche nach der Frau, die ihrer Schwester
zum verwechseln ähnlich sieht und gerät dabei selber in große Gefahr. Im
Verlauf des Buches macht sie eine starke Entwicklung durch und muss schwere
Entscheidungen treffen, die nicht nur sie sondern auch ihre komplette Familie
beeinflussen.
Mit Alex und Jay gibt es dann tatsächlich ein Wiedersehen (so viel
sei hier schon mal verraten). Wir erfahren, dass Alex noch weiter in die Geschehnisse
verstrickt wird und eine extrem wichtige Rolle einnimmt, die am Ende alles
entscheidet.  Ich fand es auf jeden Fall
sehr schön, dass die alten Charaktere wieder mit eingebaut wurden. Auch wenn
ich im ersten Teil nicht sehr warm mit ihnen geworden bin.
Auch mit den übrigen Charakteren bin ich diesmal etwas mehr warm
geworden. Sei es nun der attraktive und geheimnisvolle Dorian, oder Linda,
Grace oder Kathy. Alle Charaktere sind sehr kreativ und passend gestaltet
worden, aber mir persönlich fehlte trotzdem wieder das „gewisse Etwas“. Dennoch waren die Charaktere für die Geschichte
sehr stimmig.
Toll waren die Tagebuchseiten, die wieder mit eingebaut worden
sind. Zum Teil stammten die Seiten aus Alex Tagebuch und zum anderen waren es
Aufzeichnungen eines Doktors, der Versuche an den Meereswesen im Auftrag der
Jäger durchgeführt hat. So bekommen wir noch einmal einen ganz anderen Blick
auf das Verhältnis der Jäger und der Meeresmenschen und wir erfahren, wie es Alex
und Jay in der übrigen Zeit ergangen ist.
Im ersten Teil fehlte es mir ja etwas an Informationen bezüglich
der Meereswesen und der Jäger. Dies wurde in zweiten Teil bei weitem wett
gemacht. Wir werden tiefer in die Welt der Meereswesen eingeführt und erfahren
viele Geheimnisse. Darüber hinaus lernen wir auch die Jäger besser kennen und
haben dadurch einen guten Überblick über beide Seiten. Jede Seite hat Verluste zu
verbuchen und jede Seite hat nicht nur Gutes getan.
Nele lernt in New York den attraktiven Dorian kennen und sofort hat
sie Schmetterlinge im Bauch. Trotzdem hält er sie auf Abstand und scheint nicht
alles von sich zu offenbaren. Bis Nele die Aufzeichnungen des Doktors findet
und sich das Puzzel nach und nach zusammensetzt. Die Beziehung der beiden war
mir persönlich, wie auch schon im ersten Teil,  zu dramatisch und zu plötzlich. Dennoch
schreibt die Autorin die Szenen der beiden mit ganz viel Gefühl, was mir
wiederum sehr gut gefallen hat.
Den Schreibstil der Autorin kannte ich bereits aus ihrem
BitterSweets Auf sanften Pfoten und dem ersten Teil der Reihe EisblaueAugen und hat mir auch diesmal wieder gut gefallen. Leicht und
angenehm und zudem mit ganz viel Gefühl erzählt Sandra Bäumler uns die
Geschichte. Für meinen Geschmack zog sich das Buch stellenweise ein kleines
bisschen, was aber nicht weiter schlimm war. Dafür kam ziemlich abrupt ein
großes Finale, wo ich mich kurz orientieren musste. Das Ende war für mich ein
wenig vorhersehbar und das Happy End etwas sehr kitschig, aber warum sollten
Happy Ends nicht auch kitschig sein dürfen?
REIHE
 
(wirklich wunderschöne Cover!)
„Meeresgrüne Augen“ hat mir zwar besser gefallen, als der erste Teil, aber leider
konnte er mich wieder nicht zu hundert Prozent überzeugen. Aber es war trotz
meiner ganzen Meckerei ein Lesespaß, den ich absolut weiter empfehlen kann.
Besonders wenn man eine Vorliebe für heiße Typen und dunkle Geheimnisse hat. Also
macht euch am besten selbst ein Bild und gebt der Reihe eine Chance. Nele hat es verdient 🙂
Lg
Levenya
Verlag
 Bild
Vielen
DANK für ein Rezensionsexemplar!
Hier kaufen!
Fakten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße:
1942 KB
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
312 Seiten
Verlag: Impress (2. April 2015)
Sprache: Deutsch
Preis: 3,99 €

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