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Rezension „Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott“

Helden des
Olymp
v Der verschwundene Halbgott
1/5
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer
für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in
San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben.
Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm
erobert und ist in 32 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, »Die Kane-Chroniken« und »Helden des Olymp«, schafften auf Anhieb den
Sprung auf die New-York-Times-Bestsellerliste. Quelle
„Der verschwundene Halbgott“ ist der Auftakt  der „Helden des
Olymp“-Reihe,
die 5 Bände umfasst.
Gelesen
wird das Buch von:
Marius Clarén,
1978 in Berlin geboren, ist nicht nur die deutsche Stimme von Tobey Maguire
(Spiderman), Chris Klein (American Pie), Jake Gyllenhaal (The Day After
Tomorrow) und vielen mehr, auch als Sprecher in Hörspiel- und
Hörbuch-Produktionen ist er mittlerweile eine feste Größe. Für die Lübbe
Audio-Produktion „Die Goblins“ wurde er mit dem „Ohrkanus
2007“ als „Bester Sprecher eines Jugendhörbuchs“ ausgezeichnet.
Die Gruselkabinett-Folge „Der Freischütz“, in der er die Titelrolle
sprach, wurde als „Beste Hörspielfolge“ mit dem
„Hörspiel-Award“ prämiert. Quelle
Erster
Satz
„Jasons Tag war auch schon vor dem elektrischen Schlag
mies gewesen.“
Klappentext:
Jason erinnert sich an gar nichts –
nicht einmal an seine besten Freunde Piper und Leo. Und was hat er in Camp
Half-Blood zu suchen, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern
aufgenommen werden?
Zu allem Überfluss gehören die drei
Freunde laut Prophezeiung zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp
vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem – Leo treibt einen mechanischen
Drachen als Transportmittel auf und los geht’s!
Und dann gilt es auch noch einen seit
längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson …
Cover:
Das Cover finde
ich schön und sehr passend gestaltet. Es passt auch zu den Covern der Percy
Jackson Reihe. Allerdings spricht es mich, genauso wie bei der Percy Jackson
Reihe, auch nicht so an. Warum auch immer. Die Farben sind toll und das Motiv ist
auch sehr passend. Es macht neugierig auf den Inhalt und man möchte hineinlesen
/ hineinhören. Es deutet für mich auf eine tolle Quasi-Fortsetzung an. Ich bin
gespannt!
Buchtrailer
Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Lübbe Audio für das Rezensionsexemplar.
Oh man, ich kann gar nicht genug bekommen von den Büchern von Rick Riordan bekommen. Nachdem ich die „Percy Jackson“-Reihe beendet hatte, musste ich
mir unbedingt die „Helden des Olymp“ –Reihe vornehmen.
Wir tauchen sofort wieder ein in eine Welt, in der es nicht nur
Menschen gibt, sondern auch Götter, Satyrn, Nixen, und alle möglichen göttlichen
Wesen, die wir aus der Antike so kennen. Im Vordergrund stehen jedoch die
Halbgötter, welche die Kinder von Göttern und Menschen sind.
Diesmal erfahren wir die Geschichte, die ein halbes Jahr nach den
Ereignissen aus der „Percy Jackson“ –
Reihe
anknüpft, gleich aus drei unterschiedlichen Perspektiven. Aus Sicht
der Halbgötter Jason Grace, Sohn des
Jupiter, Piper McLean, Tochter der
Aphrodite und Leo Valdez, Sohn des
Hephaistos. Ich persönlich finde das Thema „Götter“ immer sehr spannend und
interessant. Zumal Rick Riordan das Thema ganz toll aufgreift und sehr spannend
erzählt.
Gleich von Beginn an ist es sehr spannend und wir sind sofort
mitten drin im Geschehen. Rick Riordan schafft es, die Spannung über das ganze
Buch hinweg erst noch zu steigern und dann auf genau dem richtigen Level zu
halten. Mir ist es auch bei der neuen Reihe nicht gelungen, mit der Geschichte aufzuhören.
Die Charaktere, die ich jetzt neu kennengelernt habe, wie z.B. Jason,
Piper oder Leo
, sind wundervoll charmant und liebenswert. Ich mochte die
drei sofort. Jason verkörpert für
mich den typischen Anführer, der verantwortungsvoll, loyal und stark ist. Obwohl
er in diesem Band nach seinem verlorenen Gedächtnis sucht, weiß er trotzdem
wofür er sich einsetzen will und was seine Prinzipien sind. Interessant finde
ich seine Verbindung zu den römischen Gottheiten, die ganz neu in die
Geschichte eingewoben werden. In der „Percy
Jackson“
– Reihe ging es ja ausschließlich um die griechischen Götter.
Piper ist für mich ein sehr
taffes und starkes Mädchen. Die meisten Kinder der Aphrodite, die ich bis jetzt
kennen gelernt habe, waren alle sehr einfach gestrickt, oberflächlich und
langweilig. Aber Piper fällt da ein wenig raus, was ich ungemein erfrischend.
Sie ist jemand, der ein ganz großes Herz hat, loyal ist und für ihre Lieben
alles tun würde.
Der letzte im Bunde, Leo,
ist mir von den Dreien am wenigsten sympathisch. Er ist sehr quirlig,
aufgeweckt und ein bisschen anstrengend. Aber er passt super in die Gruppe und
fungiert für mich als Verbindungsglied. Ich bin gespannt, wie er sich
entwickelt und ob er mir doch noch weiter ans Herz wachsen kann.
Alle drei zusammen gehören zu den sieben auserwählten Halbgöttern,
die im letzten Band der „Percy Jackson“ –
Reihe
in Rachels Prophezeiung erwähnt wurden. Gemeinsam starten sie in ihr
erstes Abenteuer und finden als Freunde wie auch als Kampfgefährten mehr und
mehr zueinander. Sie machen erste Erfahrungen mit ihren Fähigkeiten und lernen
sich selbst mehr und mehr kennen und in sich selbst zu vertrauen. Ich bin sehr
gespannt, wie es mit ihnen weitergeht! Toll finde ich auch, dass unsere neuen
Protagonisten neue Götter als Elternteile haben, die in der anderen Reihe noch
nicht im Fokus standen.
Aber wir treffen auch auf altbekannte Charaktere, wie z.B. Annabeth und  Chiron.
Das finde ich wirklich toll, denn ich hätt sie schmerzlich vermisst. Klasse
finde ich, dass wieder zahlreiche neue Charaktere eingeführt werden, wie z.B. Gaia. So wird es nie langweilig und es
kommt ständig frischer Wind in die Geschichte, neue Verstrickungen tun sich auf
und die neue Prophezeiung nimmt gleich eine wichtige Rolle ein. Aber auch die „Schurken“
sind wieder vertreten und sehr treffend in die Geschichte eingebaut worden. Die
Charaktere verleihen der Geschichte die richtige Dynamik.
Ganz toll finde ich, dass Rick Riordan sich dazu entschieden hat,
auch die römischen Gottheiten, die ja quasi die griechischen Gottheiten sind,
mit eingebaut hat. Das ist wirklich interessant und ich bin gespannt, wie es
weitergeht. Zumal es ja noch ein weiteres Camp zu geben scheint, mit dem Camp
Halfblood verfeindet ist.
Marius Clarén liest das Hörbuch ganz wunderbar. Er hat eine sehr
angenehme Erzählstimme und gibt jedem Charakter seine ganz persönliche Note. Man
kann jeden prima unterscheiden und zudem schafft er es, toll die Emotionen und die
Spannungen einzufangen und auf den Hörenden zu übertragen. Eine sehr gelungene
Hörbuchfassung, der ich mit ganz viel Neugier und Spannung gefolgt bin.
Rick Riordan hat einen sehr schönen Schreibstil.
Ganz klar und deutlich, ohne große Umschweife. Er schafft es mit wenigen Worten
uns die Geschichte bildhaft vor Augen zu halten und verführt dazu, das Buch
nicht mehr aus der Hand legen zu können. Mythische Welten, Helden, Abenteuer,
Freundschaft und auch die Liebe fehlen nicht. Hoffentlich gibt es auch noch ein
widersehen mit Percy, der momentan
verschwunden ist und den ich sehr vermisse.
REIHE
   
 
„Helden des Olymp –
Der verschwundene Halbgott“
ist ein sehr spannender und vielversprechender Auftakt von Rick
Riordans neuer Reihe. Ich bin weiterhin ein begeisterter Rick Riordan Fan. Ein spannender
erster Teil, der mit vielen tollen Charakteren, neuen Ideen und einer gefährlichen
Prophezeiung punkten kann. Was wünscht man sich mehr? Für Fans von Göttern,
Helden, Freundschaft und Abenteuern ist diese Buchreihe ein absoluter MUSS!
Levenya
Verlag

Vielen DANK für das Rezensionsexemplar!
Hier kaufen!

Fakten:
Gebundene
Ausgabe:
592 Seiten
Hörbuch: 477 Minuten
Verlag: Lübbe Audio (12. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7857-4751-3
Originaltitel: Heroes of the Olympus 1: The lost hero
Preis: 10,99€

5 Comments

  1. Hallo 🙂
    Also mit dieser Rezension hast du es ganz eindeutig geschafft mich für die Bücher von Rick Riordan zu begeistern. Ich hab mich bisher an die "Percy Jackson"-Reihe nicht herangetraut. Allerdings wird sich das jetzt bald ändern, denn deine Begeisterung spricht ja wirklich Bände! 😀 Für mich wirkten die Cover immer etwas kindisch, was mich irgendwie abgeschreckt hat. Aber ich möchte die Filme auch und bekanntlich sollen die Bücher ja besser sein 😉
    Dass die Reihe in einem anderen Maße weiter geschrieben wird, finde ich super. Ich befürchte zwar, dass es ein großes Projekt wird, aber ich freu mich drauf. Die Charaktere scheinen toll zu sein und Geschichte und Mythologie begeistert mich sowieso 🙂
    Also danke für diesen schönen Tipp 🙂
    Liebe Grüße,
    Julia

    1. Hey 🙂
      Mich haben ehrlich gesagt auch lange Zeit die Cover etwas abgeschreckt. Aber dann habe ich mich doch an die Percy-Jackson-Reihe getraut und sie hat mir sehr gut gefallen!
      Umso mehr habe ich mich nun auf die "Helden des Olymp" gefreut und der erste Teil war schon super! Ich kann dir nur empfehlen, es einfach mal auszuprobieren 🙂 Und die Bücher sind tatsächlich besser als die Filme 😉

      Immer gerne 🙂
      Lg
      Levenya

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