3 Herzen / Rezension

Dämonentage

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Nina MacKay
, irgendwann in den ausgeflippten 80er-Jahren geboren, arbeitet als Marketingmanagerin (wurde aber auch schon im Wonderwoman-Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet). Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Romanfiguren. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihre größte Leidenschaft. Quelle

„Dämonentage“ ist der erste Band einer Trilogie.


Erster Satz: „Es ging auf die dunkelste Zeit des Jahres zu.“

Klappentext:
An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse, jedoch offenbar sichere Villa eingeladen. Mit  Freunden, unter denen auch ihr heimlicher Schwarm Eloy ist, will Adriana die Dämonentage dort verbringen. Doch etwas scheint anders als sonst. Mehrere Alpha-Dämonen schließen sich zusammen und gehen erstmals organisiert gegen Menschen vor. Was wollen sie von Adriana? Und warum ist der Halbdämon Cruz auf sie angewiesen? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird.

Cover:
Das Cover finde ich ziemlich cool und es hat mich direkt angesprochen. Zu sehen ist ein junges Mädchen mit dunklem Haar von hinten. Neben ihr steht ein Hund. Ich denke, dass sie für unsere Protagonistin steht und auch der Hund taucht in der Geschichte auf. Dazu die coolen Blumenranken und die Krähe. Das Cover fängt  für meinen Geschmack toll die Atmosphäre des Buches ein und macht neugierig auf den Inhalt! Ich finde das Cover sehr gelungen und bin schon total gespannt auf die nächsten Cover!  

Leseprobe!

Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Piper für das Rezensionsexemplar.

Die Geschichte wird uns Sicht der 17-jährigen Adriana erzählt, die in einer Welt überleben muss, in der in den letzten fünf Tagen des Jahres die Dämonen über die Erde herfallen, sobald das Tageslicht erlischt.
Im letzten Jahr wurden zwei von ihren Freunden während der Dämonentage gefressen. Deswegen hat Adriana für dieses Jahr eine vermeintlich sichere Unterkunft organisiert, nicht ahnend, dass die Dämonen sie finden und sie direkt in eine Falle läuft …

Ich kann nicht genau sagen, woran es lag, aber mit Adriana bin ich nicht wirklich warm geworden. Das ist auch gar nicht weiter dramatisch und einfach persönliche Geschmackssache. Adriana hat kein leichtes Leben und die Dämonentage machen ihr, wie allen anderen Menschen auf der Erde, schwer zu schaffen. Sie hat bereits einige Schicksalsschläge einstecken müssen und wirkt im ersten Moment etwas unsicher auf mich. Als sie dann in der ersten Nacht der Dämonentage herausfindet, dass sie eine Halbdämonin ist, bricht ihre ganze Welt zusammen. Zu allem Überfluss scheint ein Dämon ganz besonderes Interesse an ihr zu haben. Cruz weicht ihr nicht mehr von der Seite und schon bald steckt Adriana mitten drin im Kampf der Dämonen und Engel und sie muss auf die harte Tour lernen, dass sich hinter ihrer Herkunft mehr verbirgt, als sie immer gedacht hat …

Adriana wird mitten hineingeschleudert und kämpft sich hartnäckig durch. Mehr und mehr erkennt sie, was sie will und steht dafür ein. Sie wächst über sich hinaus und lässt sich selbst von der erschütternden Wahrheit nicht unterkriegen. Obwohl ich mich nicht wirklich mit ihr anfreunden konnte, könnte ich mir gut vorstellen, dass sie in den nächsten Bänden weitere schwere Entscheidungen und ganz viel Spannung erwartet.
Ihr zur Seite steht der attraktive Cruz. Er war ein Halbdämon, der durch die versehentliche Ermordung eines Menschen ein Alphadämon wurde. Sein größter Wunsch ist es, wieder ein Mensch zu sein. Leider bin ich auch mit ihm nicht richtig warm geworden, dabei bietet er so viel, dass einen begeistern könnte. Aber manchmal will der Funke, egal wie toll die Charaktere ausgearbeitet worden sind, nicht überspringen.

Die übrigen Charaktere haben mir gut gefallen. Jeder für sich ist sehr individuell und authentisch entworfen worden und passt perfekt in die Geschichte. Die Nebencharaktere waren für die Dynamik der Geschichte genauso wichtig wie die Protagonisten. Alle haben ihre eigene Geschichte zu erzählen, ihr eigenes Päckchen zu tragen und wachsen im Verlauf der Geschichte mehr und mehr zusammen. Ich mochte alle sehr.

Die Thematik des Buches hat mich von Anfang an sehr interessiert. Ich persönlich habe eine Schwäche für Dämonengeschichten und habe mich sehr auf die Umsetzung der Autorin gefreut. Die Dämonentage gibt es seit dem Kampf der letzten Engel 1972. An den letzten fünf Tagen des Jahres überfallen die Dämonen in der Nacht die Erde. Es gibt verschiedenen Dämonenarten, die die Autorin spannend und sehr kreativ in die Geschichte einbaut. Auch die düstere und harte Welt war für mich sehr bildlich und die dunkle Atmosphäre einfach prickelnd.

Obwohl mir das alles wirklich sehr gut gefallen hat, muss ich gestehen, dass ich die Entwicklung der Geschichte, die Wendepunkte und vor allem das Geheimnis um Adrianas Herkunft nicht ganz so überraschend fand, wie ich es sonst von der Autorin gewohnt bin. Natürlich war es spannend, aber es konnte mich nicht vollkommen überzeugen und mitreißen. Aber auch das ist wieder nur Geschmackssache.


„Selbst auf die dunkelste Nacht folgt ein neuer Morgen.“  

Dämonentage

Die Liebesgeschichte zwischen Adriana und Cruz hält jede Menge Kribbeln bereit, denn eine Beziehung zwischen einem Menschen und einem Alphadämon scheint fast unmöglich. Zumal Adriana Dämonen über alles hasst und sich kaum überwinden kann, mehr in Cruz zu sehen, als einen Dämonen. Doch warum lässt er dann ihr Herz höher schlagen? Es ist eine Liebesgeschichte, die bestimmt viele begeistert und mitfiebern lässt. Leider konnte auch die aufkeimende Beziehung zwischen Adriana und Cruz mich nicht so richtig packen. Für meinen Geschmack war es einen Tick zu viel „Klischee“, das jetzt einfach nicht so meins war. Aber lasst euch davon nicht abhalten und probiert es selbst aus.

Die Autorin Nina MacKay kannte bereits aus „Teenie Voodoo Queen“ und auch in diesem Buch hat sie mich wieder sehr mit ihrem Schreibstil begeistert. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildlich, einnehmend und fesselnd. Jede Menge spannende Aspekte und einfallsreiche Ideen treffen auf Humor, Action und natürlich eine Portion Romantik. Der Auftakt der Reihe hat mich gut unterhalten, konnte mich aber leider nicht in allen Punkten überzeugen.   

REIHE

 „Dämonentage“ war für mich ein solider Auftakt zur „Dämonentage-Trilogie“. Das Buch begeistert vor allem mit dem großartigen Humor, für den die Autorin bekannt ist und mit der kreativen Idee rund um die Dämonen. Jede Menge spannende Aspekte und einfallsreiche Ideen treffen auf Humor, Action und natürlich eine Portion Romantik. Der Auftakt der Reihe hat mich gut unterhalten, konnte mich aber leider nicht in allen Punkten überzeugen. Trotzdem kann ich das Buch jedem empfehlen, der auf Dämonengeschichten steht und einen heißen Alphadämon treffen will.   

Lg, Levenya

Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar!
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Fakten:
Taschenbuch: 400 Seiten / Verlag: Piper Taschenbuch (2. Oktober 2018) / Sprache: Deutsch / ISBN-10: 3492281834 / ISBN-13: 978-3492281836 / Preis: 14,00 €

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