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Rezension „Die Auslese – Nur die Besten überleben“

http://2.bp.blogspot.com/-rLB_2wlOfZI/Ufw1QRHE8GI/AAAAAAAAAkc/FmAMZi5WWGY/s1600/Charbonneau_JDie_Auslese_136123.jpgDie Auslese

– Nur die Besten überleben
http://www.thebigthrill.org/wp-content/uploads/2011/09/Joelle.jpgJoelle Charbonneau begann mit dem Schreiben, als sie noch
Opernsängerin war. Heute ist die Schriftstellerei ihre größte Leidenschaft.
Joelle Charbonneau lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von
Chicago. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Schauspiel- und
Stimmtrainerin. Quelle

 

„Die Auslese“ ist der Auftakt der dystopischen „The
Testing Trilogy“.
Ein Interview mit der Autorin findet ihr hier: Interview

Klappentext:

Sie wurden auserwählt, um zu führen – oder zu sterben
Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft
einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an
sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des
Landes liegen sollte. So entstand die Auslese. 
Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten,
die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von
Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus,
und Cia erkennt: Nur die Besten überleben …


Dich erwarten Gefahr, Liebe – und nackte Angst!


Cover:

Das Cover gefiel mir auf den
ersten Blick eigentlich ganz gut. Eine starke junge Frau, die augenscheinlich
die Protagonistin des Buches widerspiegelt.

Auch auf den zweiten
Blick finde ich das Cover noch sehr gelungen. Die junge Frau verkörpert für
mich perfekt die Protagonistin Cia und ist sehr schön dargestellt. Es macht
neugierig auf den Inhalt des Buches und verrät nicht zuviel. Dennoch habe ich
schon Cover gesehen, die mich mehr überzeugt haben. Alles in allem mag ich es
aber.
http://2.bp.blogspot.com/-rLB_2wlOfZI/Ufw1QRHE8GI/AAAAAAAAAkc/FmAMZi5WWGY/s1600/Charbonneau_JDie_Auslese_136123.jpg http://i0.wp.com/thebookcellarx.com/wp-content/uploads/2013/03/The-Testing-by-Joelle-Charbonneau.png


 

Meinung:

Mal wieder eine
Dystopie, die ich eigentlich schon letztes Jahr auf meinem SuB lag. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, sie zu lesen und
ich muss sagen, ich fand sie gar nicht schlecht.

Die Autorin fasst
das Buch kurz und knackig zusammen:

Willkommen im Vereinigten Commonwealth, einer Gruppe von 18
Kolonien in Nordamerika, die die verheerenden Folgen eines mit biologischen
Waffen geführten Krieges und der Naturkatastrophen überlebt hat. Jedes Jahr
wählt das Commonwealth die besten und klügsten Schulabsolventen jeder Kolonie
als Kandidaten für ein Universitätsstudium aus, bei dem sie ihre Begabungen
nutzen, um die Erde wieder aufzubauen und zum Wohlstand des Commonwealth
beizutragen. Die über mechanisches Geschick verfügende Cia wünscht sich nichts
sehnlicher, als für die Auslese auserwählt zu werden; doch sie weiß, dass ihre
Chancen als jüngste Absolventin der kleinsten Kolonie verschwindend gering
sind. Nichtsdestotrotz befindet sich Cia unter den vier Auserwählten. Aber ihre
Begeisterung währt nicht lange, da ihr Vater glaubt, dass bei der Auslese
nichts so ist, wie es scheint. Von den Kandidaten, die durchgefallen sind, hat
man nie mehr etwas gehört und die, die weiterkommen, können sich nicht daran
erinnern, was an jenen schicksalsschweren Tagen vorgefallen ist. Nun muss Cia
entscheiden, wem sie vertrauen kann und hoffen, dass sie scharfsinnig genug
ist, um nicht nur die Auslese zu bestehen, sondern auch ihr Leben und das ihrer
Freunde zu retten. Quelle

Die Geschichte
wird aus Sicht der Protagonistin Cia erzählt, die mir auf Anhieb sehr
sympathisch war. Für mich immer schon die halbe Miete, um das Buch überhaupt
weiter zu lesen. Cias Prinzipien und Sichtweisen bezüglich das Miteinander, die
Umwelt betreffend und vor allem das Leben selbst zu respektieren und
wertzuschätzen, hat mir sehr gut gefallen. Als eine sehr starke Persönlichkeit
bleibt sie trotz aller Widrigkeiten ihren Prinzipien treu und versucht alles,
um nicht zu einer Person zu werden, die das Vereinigte Commonwealth aus ihr zu
machen versucht. Auch die weiteren Charaktere und Mitstreiter, wie z.B. Tomas,
Zandri oder Will, passen alle sehr gut ins Geschehen und unterstützen den Handlungsverlauf.
Die Autorin erschafft vielfältige Charaktere, die alle einen wichtigen Part in
der Geschichte zu spielen haben. Dennoch fallen sie neben der ausdrucksstarken
Protagonistin ab.

Das Setting ist
das einer typischen Dystopie und auch die Regierung des Vereinigten
Commonwealth bringt nichts Neues, sondern ist altbekannt.

Die Methode der
Auslese, welche die Kandidaten durchlaufen, hat auch viele altbekannte
Elemente, wie man sie schon aus anderen Dystopien kennt. Dennoch muss ich
sagen, dass die Autorin es sehr gut schafft, alles in ihrer eigenen Geschichte
zu verpacken und toll zu erzählen. Deswegen stört es mich nicht sonderlich.

Der Schreibstil
der Autorin gefällt mir sehr gut. Er ist leicht, sehr flüssig zu lesen und es
animiert zum Weiterlesen. Sehr anschaulich tauchen wir ein in die Welt von Cia,
die komplett aus den Fugen gerät und auf den Kopf gestellt wird. Die Autorin
erzählt mit sehr viel Gefühl, Spannung und Dynamik.

Die zarte
Liebesgeschichte zwischen Cia und Tomas hat gut reingepasst, hätte meiner
Meinung nach aber gar nicht sein müssen. Dennoch hat es mir gut gefallen. Joelle Charbonneau übertreibt nicht,
überlädt nicht und bleibt realistisch.

Das Ende des
ersten Bandes hat mir sehr gut gefallen. Erst nach Beendigung des Buches habe
ich erfahren, dass es der Auftakt zu einer Trilogie ist. Deswegen muss ich
sagen, dass  ich „Die Auslese“ auch sehr
gut als Einzelband hätte stehen lassen können. Jetzt bin ich natürlich
gespannt, wie es weitergeht, wie sich die Charaktere weiterentwickeln und vor
allem hoffe ich, dass die Dynamik des Buches erhalten bleibt.

Punktabzug gibt
es bei mir deswegen, weil ich schon zu viele Dystopien gelesen habe, die mir
weitaus besser gefallen haben und mich echt umgehauen haben. Hätte ich „Die Auslese“ als eine meiner ersten Dystopien gelesen,
hätte ich bestimmt mehr Punkte verteilt. Alles in allem mochte ich das Buch
sehr und Fans von Dystopien kann ich es nur ans Herz legen.

REIHE
  

„Independent Study“ (Originaltitel) ist der zweite Teil der
Auslese-Reihe und schon in Planung. Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Oktober 2014.

„Graduation
Day“
(Originaltitel)
ist der dritte Teil der Auslese-Reihe und wird voraussichtlich im Oktober 2015 erscheinen. Ich bin schon gespannt.

Levenya
Meine Wertung:

♥♥♥♥♥
Fakten:

Gebundene Ausgabe: 416
Seiten

Verlag: Penhaligon
Verlag (26. August 2013)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3764531177

ISBN-13: 978-3764531171

Originaltitel:
The Testing (Book
I)

Preis:
16,99€

5 Comments

    1. Hallöchen 🙂
      Ich habe mich, glaube ich, unklar ausgedrückt. Ich meinte mit den Erscheinungsdaten die deutschen Versionen 😀
      Ich bin, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, ein kleiner Englisch-Muffel. Obwohl ich mir immer ganz fest vornehme, wenigstens ein paar Bücher auf Englisch zu lesen …

      Hast du "Die Auslese" gelesen? Wie hat sie dir gefallen?
      Lg

  1. Der Klapptext spricht mich nicht wirklich an, es klingt nach einer 0815-Dystopie, aber ich habe das Gefühl, das Buch könnte zu einem Coverkauf werden, weil … Ja, warum eigentlich? Es ist ein x-beliebiges Cover mit einem Mädchen, aber irgendwie fasziniert mich die Pistole in der Hand des Mädchens … Und jetzt schreibst du auch noch so eine positive Rezension mit einem leicht überzeugenden Beigeschmack …

    1. 😀
      Ja, mich hat das Buch am meisten auch aufgrund des Covers angesprochen. Ich weiß auch nicht, das hat irgendwas. Das Buch war okay. Nicht die beste, aber auch nicht die schlechteste Dystopie. Außerdem bin ich jetzt auch gespannt auf die nächsten Teile. Nun möchte ich wissen wie es ausgeht.

      Lg
      Levenya

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