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Rezension “Das verborgene Orakel”

Die
Abenteuer des Apollo
–     
Das
verborgene Orakel
1/5
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer
für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in
San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben.
Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm
erobert und ist in 32 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, »Die Kane-Chroniken« und »Helden des Olymp«, schafften auf Anhieb den
Sprung auf die New-York-Times-Bestsellerliste. Quelle
„Das verborgene Orakel“ ist der Auftakt
der „Abenteuer des Apollo“, die bis jetzt drei Bände umfasst und noch nicht
abgeschlossen ist.
Website des
Autors!
Erster
Satz:
„Mein Name ist Apollo.“

Klappentext:
Der Gott Apollo stürzt vom Himmel direkt in ein paar Mülltonnen –
er ist bei Zeus in Ungnade gefallen und wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit
beraubt! Prompt wird er auch noch überfallen, doch zum Glück springt ihm Meg
zur Seite – frech, kampflustig, höchstens zwölf und zweifelsfrei eine
Halbgöttin. Zusammen machen sie sich auf nach Camp Half-Blood, doch dort lauern
weitere Gefahren. Und noch dazu funktioniert das Orakel von Delphi nicht mehr,
denn es ist immer noch von Apollos altem Feind Python besetzt …
Neue
Abenteuer aus der Welt der Götter, und auch mit Percy Jackson gibt es ein
Wiedersehen!
Cover:
Das Cover finde
ich auch bei dieser Reihe ziemlich cool und sehr passend gestaltet. Es passt
auch zu den Covern der Percy Jackson Reihe oder der Helden des Olymp Reihe. Zu
sehen ist der sterblich gewordene Gott Apollo, wie er vom Himmel in einen
Haufen Müll fällt. Sehr passend, da es den Anfang der Geschichte darstellt.
Mittlerweile finde ich die Cover der Reihen richtig gut und sehr ansprechend.
Die Farben sind toll und das Motiv ist auch sehr gut gewählt. Es macht
neugierig auf den Inhalt und man möchte direkt hineinlesen. Sehr atmosphärisch.
Ich bin gespannt auf die nächsten Cover.
Buchtrailer
Meinung:
Oh man, ich kann gar nicht genug bekommen von den Büchern von Rick Riordan. Nachdem ich die Percy Jackson“-Reihe, „Helden des Olymp“ –Reihe undMagnus Chasebeendet hatte, habe ich mir
sehr auf „Die Abenteuer des Apollo“ gefreut und bin wieder schwer begeistert. Wie schade, dass ich jetzt
wieder warten muss.
„Rachel legte ihre Hand
auf meine. 
´Es kann aber auch anders ausgehen,
Apollo. Das ist das Schöne daran, wenn man Mensch ist. Wir haben nur ein Leben,
aber wir können entscheiden, was für eine Geschichte es sein wird.´
Wir tauchen wieder ein in eine Welt, in der es nicht nur Menschen
gibt, sondern auch Götter, Satyrn, Nixen, und alle möglichen göttlichen Wesen,
die wir aus der Antike und dem alten Rom so kennen. Im Vordergrund stehen
jedoch die Halbgötter, welche die Kinder von Göttern und Menschen sind.
Diesmal erfahren wir die Geschichte, die ein halbes Jahr nach den
Ereignissen aus der „Helden des Olymp“ – Reihe, anknüpft, aus Sicht des Gottes
Apollo. Dieser wurde noch im finalen Band der „Helden des Olymp“ – Reihe
 von seinem Vater Zeus bestraft und jetzt
erfahren wir endlich, welche Strafe er erfahren hat. Zeus hat Apollo sterblich
gemacht und hinab auf die Erde geschickt, wo er, seiner göttlichen Kräfte
beraubt, sich als würdig erweisen muss. Zudem muss er einem Halbgott zur Seite
stehen und das ist niemand geringeres als Meg, eine freche Halbgöttin mit einer
Vorliebe für Müll. Als dann auch noch Apollos alter Widersacher auftaucht, ist
das Chaos perfekt und Apollo muss alles daran setzen, um sich als Sterblicher
zu beweisen und eine erneute Katastrophe zu verhindern … Ich persönlich finde
das Thema „Götter“ immer sehr spannend und interessant. Zumal Rick Riordan das
Thema ganz toll aufgreift und sehr abwechslungsreich und bildgewaltig erzählt.
Gleich von der ersten Seite an ist es sehr spannend und wir sind
sofort mitten drin im Geschehen. Rick Riordan schafft es, die Spannung über das
ganze Buch hinweg erst noch zu steigern und dann auf genau dem richtigen Level
zu halten.  Mir ist es auch bei der neuen
Reihe nicht gelungen, das Buch aus der Hand zu legen!
Die Charaktere sind wundervoll charmant und liebenswert. Mit jeder
neuen Seite lernen wir sie besser kennen und auch die Charaktere lernen sich
selbst immer besser kennen. Ich fand alles sehr sympathisch. Sei es nun unser
humorvoller, arroganter und einfach liebenswürdiger Nichtmehr-Gott Apollo, den ich schon in den anderen
Reihen sehr mochte und nun endgültig in mein Herz geschlossen habe. Mehr und
mehr findet er sich in seinem neuem Leben zurecht, muss sich alten Rechnungen
stellen und erkennen, was wirklich wichtig ist. Mit seiner Loyalität, seinem
Witz und seinem Charme ist er für mich einfach unschlagbar.
Ihm zur Seite steht die freche Halbgöttin Meg, die Apollo in einer Gasse zwischen Müll begegnet. Ich mochte sie auch gleich und fand,
dass sie und Apollo sich toll ergänzt haben. Sie spricht nicht gerne über ihre
Vergangenheit oder ihre Familie. Warum das so ist, erfahren wir ganz am Ende
des Buches und ich muss sagen, dass es mich sehr überrascht hat. Zusammen mit
Apollo reist sie nach Camp Half-Blood und erfährt dort, wessen göttliches Erbe
sie ins sich trägt. Meg ist ein sehr interessanter Charakter, der viele
Facetten aufweist und sehr zerrissen ist. Ich bin gespannt, wie sie sich
weiterentwickeln wird.
Alle Charaktere müssen in diesem Auftakt alles geben, über sich
hinaus wachsen und alles daran setzen, um einer neuen Bedrohung
entgegenzutreten. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit altbekannten und von mir
heißgeliebten Charakteren! So ist Percy
Jackson
wieder mit dabei, aber auch Chiron
oder Sally Jackson sind mit dabei. Einfach
toll, wie Rick Riordan jedem genügend Raum gibt, um an der Geschichte
teilzuhaben und es mühelos schafft, alle Reihen zusammenzufügen.
Aber auch die „Schurken“
sind wieder vertreten und sehr treffend in die Geschichte eingebaut worden, wie
z.B. der zwielichtige Nero. Die Charaktere verleihen der Geschichte die
richtige Dynamik.
Toll finde ich, dass unsere neue Protagonistin neue Götter als
Elternteile hat, die in der anderen Reihe noch nicht im Fokus standen und die
ich hier noch nicht verraten werde.
Mit Apollo haben wir zudem einen Protagonisten, der kein Halbgott
ist, aber als sterblicher Gott eine ganz besondere Rolle einnimmt. Durch ihn
bekommen wir noch mal einen ganz anderen Einblick in die Welt der Götter und
Halbgötter und erleben dazu, wie schwer es für normale Sterbliche ist, in
dieser Welt zu überleben.
Fast alle Orakel sind verschwunden und selbst das Orakel von Delphi
empfängt keine Prophezeiungen mehr. Apollos alter Feind Python hat das Orakel
besetzt und macht sich dort breit. Verbündet mit einem dunkleren Feind, den niemand
hat kommen sehen und der älter zu sein scheint, als man meinen mag. Das „Triumvirat“
ist mächtig und scheint eine ernsthafte Bedrohung für unsere Halbgötter
darzustellen, bei denen sie sich mehr denn je zusammenschließen müssen …
Vor allem Apollo, aber auch Meg machen erste Erfahrungen mit ihren
Fähigkeiten, lernen sich selbst mehr und mehr kennen und sich selbst zu
vertrauen. Entscheidungen müssen getroffen werden, Verluste eingestrichen
werden und noch immer rührt sich der Feind. Ich bin sehr gespannt, wie es im
nächsten Band weiter geht!
Ganz toll finde ich, dass Rick Riordan sich dazu entschieden hat,
auch die römischen Gottheiten, die ja quasi die griechischen Gottheiten sind,
mit einzubauen und sein Augenmerk u.a. 
auf die römischen Kaiser gelegt hat (mehr werde  ich an dieser Stelle nicht verraten). Das ist
wirklich interessant.
Rick Riordan hat einen sehr schönen Schreibstil. Ganz klar und
deutlich, ohne große Umschweife. Er schafft es mit wenigen Worten uns die Geschichte
bildhaft vor Augen zu führen und verleitet dazu, das Buch nicht mehr aus der
Hand legen zu können.
Durch die zahlreichen neuen Ideen, neuen Charaktere und neuen Orte
wird es keine Sekunde langweilig und man kommt kaum dazu, Luft zu holen! Der
Auftakt war sehr actiongeladen, emotional und absolut fesselnd. Apollo hat
einen unvergleichlichen Humor und mit seinem Charme hat er es mühelos
geschafft, mich erneut zu begeistern. Auch die fünfte Halbgötter-Reihe wurde
mir keine Sekunde langweilig. Schade, dass ich jetzt auf den zweiten Band
warten muss.
Reihe
 30145666 
„Die Abenteuer des Apollo – Das verborgene Orakel“ ist ein großartiger Auftakt,
der auf ganzer Länge punkten konnte. Ich bin weiterhin ein begeisterter Rick
Riordan Fan. Ein spannender erster Teil mit vielen tollen Charakteren, neuen
Ideen und einem gefährlichen neuen Gegner. Dazu eine gehörige Portion Humor und
wunderbare Götterallüren. Was wünscht man sich mehr? Für Fans von Göttern,
Helden, Freundschaft und Abenteuern ist diese Buchreihe ein absoluter MUSS!
Jetzt freue ich mich auf den zweiten Band der Reihe „The Dark Prophecy“, der bereits in den USA
erschienen ist und hoffentlich 2018 bei uns erscheint.
Lg
Levenya
Verlag
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Fakten:
Gebundene
Ausgabe:
400 Seiten
Verlag: Carlsen (31. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551556881
ISBN-13: 978-3551556882
Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 12
Jahren
Originaltitel:
The Trials of Apollo Vol 1: The Hidden
Oracle
Preis: 17,99€

2 Comments

  1. Hey,

    eine sehr schöne Rezension 🙂 Mir hatte das Buch ebenfalls sehr gefallen und ich fand auch toll, wie spielerisch der Autor die verschiedenen Mythen und Mythologien miteinander verknüpft hat – da wird in den restlichen Bänden der Reihe wohl noch einiges auf den Leser zukommen. Mit Meg hatte ich ein paar Probleme, aber das hat mein Lesevergnügen nicht getrübt und ich bin schon gespannt, wie es mit ihr und Apollo (der mir hier viel sympathischer war, als ich erwartet hätte!) weiter gehen wird.

    Liebe Grüße,
    Kerstin

    1. Hey,

      wie schön, dass dir meine Rezension gefallen hat und dass wir uns bei dem Buch einig sind. Ich liebe die Bücher von Rick Riordan und sie werden mir tatsächlich nie langweilig. Jetzt freue ich mich schon total auf weiteren Lesestoff von ihm 🙂

      Lg
      Levenya

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