Bloggeralltag

Keine Zeit für Blogbeiträge, Instagram und Autorenzeit

Hallöchen ihr Lieben,

vielleicht ist euch aufgefallen, aber ich habe im ganzen Juni – was ich zu meinem eigenen Schrecken festgestellt habe – keinen Blogbeitrag mehr verfasst. Weder habe ich eine Rezension geschrieben, noch über Neuerscheinungen berichtet oder von Events, die ich besucht habe. Ich weiß gar nicht, wie es dazu gekommen ist und finde es selber total schade.

Es ist nicht so, dass mir das Bloggen keinen Spaß mehr macht oder ich nicht gelesen hätte. Beides ist nach wie vor ein großer Bestandteil in meinem Leben. Im Juni habe ich sogar mit der lieben Flora von „Flora´s Flower Books“ die LOVELETTER CONVENTION in Berlin besucht und habe mich ganz gezielt mit dem Genre „Romance“ (in allen Facetten) auseinandergesetzt. Ehrlich, ich habe noch nie so viele Romancebücher gelesen, wie in diesem Monat. Aber nicht einmal darüber habe ich berichtet.

Woran liegt es also?


Ich glaube, mir fehlt schlicht und ergreifend oftmals die Zeit und (ich gestehe) auch die Lust, mich nach einem vollen Arbeitstag noch einmal an den Computer zu setzen und einen ausführlichen Beitrag zu schreiben. Tatsächlich bin ich in der letzten Zeit sehr viel aktiver auf Instagram unterwegs und habe diese Plattform richtig lieben gelernt. Der Austausch dort, die tollen Bilder und die knackigen Texte gefallen mir richtig gut und bringen mir sehr viel Spaß. Nach der DSGVO sind viele Blogs, denen ich gerne gefolgt bin, eingestellt worden und der Austausch auf den Blogs ist viel weniger geworden. Ich merke es bei anderen, aber auch auf meinem eigenen Blog. Mir fehlt der aktive Austausch auf meinem Blog, was ein weiterer Grund ist, warum ich mehr auf Instagram unterwegs bin. Doch auch wenn ich eine Liebe für Instagram entwickelt habe, habe ich festgestellt, dass ich meine Blogarbeit nicht mehr so vernachlässigen möchte.

Es ist auch so, dass ich immer mehr Autorenzeit für mich einbaue, was mir gut tut und ich auch brauche. Aber auch das fürht dazu, dass ich den Blog wieder zurückstelle und etwas „stiefmütterlich“ behandle. In absehbarer Zeit werde ich nicht weniger Autorenzeit für mich brauchen – ich denke eher, dass es mehr wird.

Also, was kann ich tun?


Ehrlich? Ich weiß noch nicht genau, wie ich damit umgehen möchte. Was ich weiß, ist, dass ich meinen Blog über alles liebe und ihn auch nicht missen möchte. In nächster Zeit werde ich bestimmt mehr aktiv auf Instagram sein und hoffe, dass ihr mir das nicht übel nehmt. Ich werde aber versuchen, hier auf meinem Blog wieder regelmäßiger zu posten und mir mehr Zeit dafür freizuschaufeln. Denn es ist eine Arbeit, die mir Spaß bringt.


Jetzt würde mich aber mal interessieren, wie es bei euch ist. Habt ihr eine Verlagerung / Veränderung in ihrer Blogarbeit bemerkt? Wie ist das bei euch mit der Regelmäßigkeit? Und habt ihr Tipps für mich, für einen Umgang mit der Blogarbeit?


So, ich hoffe ich habe euch nicht zu Tode gelangweilt mit meinem kleinen Einblick in den Blogger/Autoren/Normaloalltag. Ich bin sehr gespannt auf eure Kommentare!

Lg, Levenya

1 Comment

  1. Huhu!

    Ich hab erst vor einigen Tagen eine Diskussion angeregt, weil ich den Eindruck habe, dass eine Umstellung bemerkbar ist.
    Dass Blogs ein bisschen an Beliebtheit verlieren und von den social medias wie instagram, twitter und youtube verdrängt werden.
    Viele meinten, dass Blogs sicher noch lange bestehen bleiben, einfach weil es vielen die Bloggen so viel Spaß macht und da ja auch eine Community dahintersteht, aber es gibt halt auch eine Vielzahl an Möglichkeiten in den social medias, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

    Interaktion erreicht man halt am besten wenn man selber damit anfängt 😉 Einen anderen Tipp hab ich da leider nicht. Dafür muss man einfach aktiv auch selber sein, durch Blogbeiträge oder auch andere Blogs besuchen und dort kommentieren. Zumindest hab ich noch keine andere Möglichkeit gefunden.
    Mir macht das Bloggen immer noch immens viel Spaß und deshalb mach ich es auch einfach gerne. Auch die Bücher, die ich rezensiere, möchte ich weitergeben, also meine Meinung dazu, deshalb fällt es mir nicht schwer, dazu etwas zu schreiben. Auch manche Mitmach Aktionen mag ich sehr, durch die kommt man ja auch viel in Kontakt zu anderen Bloggern und meinen Monatsrückblick mag ich ebenfalls sehr. Da stöbere ich dann auch gerne bei anderen um zusehen, was bei ihnen so los war.

    Die Motivation muss aber von dir selber kommen, wenn du keinen Spaß dran hast, wird dich nicht wirklcih viel motivieren können … vielleicht mal langsam anfangen mit 1-2 Beiträgen – vielleicht einer Rezension zu einem Buch, dass dich total begeistert hat oder so und mal schauen, wie es dir damit geht 😉

    Liebste Grüße, Aleshanee

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