5 Herzen / Rezension

Und wenn es kein Morgen gibt

Und wenn es kein Morgen gibt 

Jennifer L. Armentrout hat sich in den USA bereits einen Namen gemacht: Immer wieder stürmt sie mit ihren Romanen – fantastische, realistische und romantische Geschichten für Erwachsene und Jugendliche – die Bestsellerlisten. Ihre Zeit verbringt sie mit Schreiben, Sport und Zombie-Filmen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden in West Virginia. Quelle

Erster Satz: „Mir tat alles weh und ich konnte mich nicht bewegen.“

Klappentext:
Die Zeit für die Liebe ist jetzt …

Lena liebt Sebastian aus ganzem Herzen. Aber liebt Sebastian sie zurück? Die beiden sind zwar beste Freunde, doch mehr wird daraus nicht werden, glaubt Lena. Als sie Sebastian endlich die Wahrheit gesteht, schlägt das Schicksal zu: Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Lena muss jetzt kämpfen – gegen die Schuld und für die Liebe mit Sebastian …

Cover:
Das Cover hat mich gleich angesprochen. Auch wenn es ganz typisch Gesichter  zeigt, mag ich es einfach sehr. Ein junges Paar, das sich sehr zugetan ist, erkennen wir ausschnittsweise. Dazu der wunderbar gestaltete Titel. Ich mag das Cover sehr und finde es total passend.


Leseprobe


Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an CBT für das Rezensionsexemplar.

 

Ich bin ein großer Fan von Jennifer L. Armentrout und habe nicht lange gezögert, als ich von ihrem neuen Buch gehört habe!

Die Geschichte wird uns aus Sicht von der siebzehnjährigen Lena Wise erzählt, die schon seit Ewigkeiten in ihren besten Freund Sebastian Harwell verliebt ist. Aber sie weiß nicht, ob Sebastian genauso für sie empfindet, wie sie und wagt nicht, es herauszufinden. Denn ihre Freundschaft zu ihm ist ihr zu wichtig, als das sie diese aufs Spiel setzen will. Als sich Sebastian von seiner Freundin trennt, kommen sich die beiden näher und beginnen, über die Grenzen ihrer Freundschaft hinauszugehen. Doch ein schwerer Schicksalsschlag bringt nicht nur Lenas Leben gehörig durcheinander,  sondern stellt auch die aufkeimende Beziehung der beiden auf eine harte Probe …
Lena ist ein richtiger Buchnerd und alleine dafür  habe ich sie gleich in mein Herz geschlossen. Sie liebt gute Bücher und genießt es, auch mal Zeit nur mit lesen zu verbringen. Außerdem ist sie jemand, der viel nachdenkt und nicht leichtfertig etwas von sich preisgibt. Vor allem ihre Gefühle behält sie für sich. Obwohl sie etwas zurückhaltender ist, verbringt sie gerne Zeit mit ihren besten Freundinnen und natürlich mit Sebastian. Das letzte Schuljahr steht bevor und somit auch die Frage, wohin es  sie alle nächstes Jahr verschlagen wird und was die Zukunft für sie bereit hält.
Ich war von Beginn an Fan von Lena und das hat sich über das gesamte Buch hingweg nur noch gefestigt. Ihr wiederfährt ein schwerer Schicksalsschlag, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Schwer verletzt und zutiefst traumatisiert, stößt sie jeden von sich, der ihr nahe steht. Es fällt ihr schwer, zu verarbeiten, was ihr widerfahren ist und große Schuldgefühle plagen sie. Immer mehr kapselt sie sich von der Welt ab,  bestraft sich selbst und versinkt in ihrer Trauer. Erst durch Sebastian gelingt es ihr, über ihre Gefühle und vor allem ihr Schuldgefühle zu sprechen und wieder zurück ins Leben zu finden. Sie macht eine wirklich schwere Phase in ihrem Leben durch und ich habe es als sehr authentisch empfunden. Sowohl ihre Gefühlswelt, ihre Gedanken wie auch ihr Weg zurück ins Leben.

Ihr zur Seite steht ihr bester Freund Sebastian, der einfach ein super Typ ist. Jennifer L. Armentrout liebe ich für ihre sexy Badboys, aber sie schafft es auch wie keine zweite, die sexy Goodboys zu  kreieren. Das beste Beispiel ist Sebastian. Mit seiner liebevollen Art, seiner Hartnäckigkeit und seiner unendlichen Geduld dringt er zu Lena durch, die eine Mauer um sich errichtet hat und hilft ihr wieder zurück ins Leben zu finden. Dabei hat auch er allerhand durchzustehen. Denn nicht nur Lenas Schicksal, das auch ihn berührt, macht ihm zu schaffen, sondern auch das letzte Schuljahr mit all seinen Höhen und  Tiefen und die Sorge um die Zukunft. Ich habe Sebastian vom ersten Moment an geliebt.
Aber auch die übrigen Charaktere habe ich alle sehr gemocht. Jeder ist ganz individuell und sehr facettenreich ausgearbeitet worden. Jeder Charakter ist sehr authentisch und passt sich perfekt in das Gesamtbild der Geschichte. Alle Charaktere nehmen eine wichtige Rolle ein, ohne die der Verlauf der Geschichte nicht so flüssig und nachvollziehbar wäre. So, wie ich es von der Autorin kenne und liebe.

 

„Ich lebte.
Ich liebte.
Und das war okay, mehr als okay sogar.
Es war wunderschön.
Es war Leben.“ – Und wenn es keinen Morgen gibt

 

Mit der Thematik des Buches, auf das ich hier nicht konkret eingehen werde, um nicht zu spoilern, trifft die Autorin ein sehr sensibles und leider höchst aktuelle Thema, das nicht nur junge Leute betrifft. Ich persönlich finde, dass man ganz klar Position beziehen sollte und sich die Konsequenzen stets bewusst machen muss. Denn man gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere damit.
Die Autorin baut dieses sensible Thema höchst emotional, authentisch und erschreckend ehrlich in die Geschichte ein. Es sollte mehr Jugendbücher geben, die auf diese Weise solche Themen ansprechen und ich hoffe, dass die Autorin noch mehr solcher Büche schreiben wird.

Die Autorin schafft es immer, wirklich dramatische, emotionale und sehr berührende Liebesgeschichten in ihre Bücher einzubauen. Auch in diesem Buch bin ich wieder ganz auf meine Kosten gekommen. Lena und Sebastian sind seit Ewigkeiten beste Freunde und mindestens genauso lange ist Lena schon in ihn verliebt. Als er sich von seiner Freundin trennt und sich Lena und Sebastian endlich näher kommen, droht ein Schicksalsschlag die aufkeimende Beziehung zu zerstören. Danach glaubt Lena, es nicht verdient zu haben, jemanden zu lieben oder geliebt zu werden. Sie stößt  alle, die ihr nahe stehen, von sich. Aber Sebastian gibt nicht auf und kämpft wie ein Löwe um ihre Liebe. Es war so eine schöne Liebesgeschichte, die mir sehr ans Herz ging.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal wunderschön, sehr flüssig, emotional und einfach fesselnd. Ich habe es nicht geschafft, das Buch aus den Händen zu legen. Zusammen mit Lena erleben wir das letzte Schuljahr und erfahren einen schrecklichen Schicksalsschlag, der ihre ganze Welt erschüttert. Extrem emotional, sehr berührend und erschreckend ehrlich.


„Und wenn es kein Morgen gibt“ war für mich eine wunderschöne und zugleich sehr anrührende Liebesgeschichte, die mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Die Autorin baut ein sensibles Thema höchst emotional, authentisch und erschreckend ehrlich in die Geschichte ein. Es sollte mehr Jugendbücher geben, die auf diese Weise solche Themen ansprechen und ich hoffe, dass die Autorin noch mehr solcher Büche schreiben wird. Deswegen eine klare Leseempfehlung von mir.

 

Lg
Levenya

Vielen DANK für das Rezensionsexemplar!
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 Fakten:
Broschiert: 416 Seiten
Verlag: cbt (14. Mai 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 357031166X
ISBN-13: 978-3570311660
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: The Possibility of Tomorrow
Preis: 13,00€

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