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Rezension „Road to Forgiveness“

Road to Forgiveness
© Martina Riemer
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Martina
Riemer
wurde
1985 in Niederösterreich geboren und wohnt nun in Wien. Zurzeit ist sie als
Sachbearbeiterin mit eher zahlenlastigen Arbeiten beschäftigt. Privat geht sie
ihrer Leidenschaft Bücher zu lesen und eigene Geschichten zu schreiben, die ihr
im Kopf herumschwirren, mit Freude nach. Tagträumerin war sie schon immer, aber
erst später wurden Gedankensplitter zu verstrickten Ideen, die sich zu
Geschichten formten. Quelle
„Road to Forgiveness“ ist der 2.
Teil
der Herzenswege-Reihe.
Website der Autorin!
Erster
Satz:
„Wie lebt man ein Leben, das einmal perfekt erschien und nun in
Scherben vor einem liegt?“
Klappentext:
**Vom Wunsch zu vergessen und der Hoffnung zu lieben…**
Ava hat zu viel verloren, um noch ihren
Träumen hinterherzujagen. Nicht einmal der Klang ihrer Violine kann sie von dem
Schmerz ihrer Vergangenheit befreien. Bis sie an der Uni auf Nathan trifft. Ein
BWL-Student, der ebenso viel Leid in seinem Blick trägt wie sie selbst und der
ihr erst so fern und dann so nah erscheint. Als sie sich begegnen, weiß keiner
vom Leben des anderen, sie sehen nur, wer sie heute sind, und werden unweigerlich
voneinander angezogen. Aber auch die größte Liebe wird irgendwann vom Schatten
der Vergangenheit eingeholt…
Cover:
Das Cover
finde ich wirklich schön gestaltet und es passt auch im Nachhinein sehr gut zu
dem Inhalt des Buches. Ein junges Paar sitzt gemeinsam auf einer Bank. Man
sieht sie nur von hinten, aber man kann ganz deutlich sehen, dass sie Händchen
halten und verliebt scheinen.  Dazu dann
der wunderbare Titel. Das Cover hat mich wirklich neugierig gemacht.
Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Impress für das Rezensionsexemplar. 
Die Geschichte wird uns aus Sicht unserer beiden Protagonisten Ava und Nathan erzählt. Beide haben ein wirklich einschneidendes
schreckliches Erlebnis erfahren. Die Kapitel der beiden unterteilen sich
jeweils in Abschnitte „Gegenwart“ und
„Zuvor“. Das hat mir sehr gut
gefallen, denn so bekommt man nach und nach geschildert, was eigentlich
passiert ist, wie Ava und Nathan zu diesem Zeitpunkt waren und wie sehr sie
sich verändert haben.
Ich mochte Ava auf
Anhieb. Obwohl sie schon so viel durchmachen musste, hat sie dennoch immer am
Leben festgehalten und versucht für eine Zukunft zu kämpfe, in der sie ihren
Liebe Platz findet. Trotz allem kann sie sich selbst nicht vergeben und gibt
sich die Schuld daran, was passiert ist (an dieser Stelle werde ich nicht mehr
verraten, um nicht zu spoilern). Ihre Schuldgefühle hindern sie daran, wieder
glücklich zu sein und sie verwehrt sich selbst das Recht darauf. Erst nachdem
sie Nathan trifft beginnt sie, wieder etwas zu fühlen, sich selbst zu vergeben
und ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen. Zudem ist sie sehr gefühlvoll,
loyal und hat ein unglaublich großes Herz. Ich mochte sie sehr und fand ihre
Entwicklung im Buch toll.
Nathan mochte ich ebenfalls auf
Anhieb. Er hat, genau wie Ava, Schreckliches erlebt und ist daran zerbrochen.
In der neuen Stadt versucht er, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen,
doch auch ihn plagen große Schuldgefühle und hindern ihn daran, sein Leben zu
leben und glücklich zu werden. Zusammen mit Ava erkennt er, dass man manchmal
einfach machtlos ist und Schuldgefühle das eigene Leben blockieren können.
Auch die übrigen Charaktere fand ich alle sehr passend. Sei es nun
die humorvolle Kelsey oder
altbekannte Charaktere wie Johnny und
Sarah
. Jeder Charakter wurde mit ganz viel Liebe zum Detail ausgearbeitet
und passt perfekt in das Gesamtgeschehen der Geschichte.
Die Thematik des Buches hat mir sehr gut gefallen. Gefühlvoll und
authentisch lässt die Autorin Ava & Nathan von ihrem Verlust erzählen, von
ihren großen Schuldgefühlen, ihrer Trauer und ihren Handicaps. An dieser Stelle
gehe ich nicht näher darauf ein, um welche Verluste und Handicaps es geht, um
nicht zu spoilern. Wie hart es ist, nach solchen Erlebnissen wieder ins Leben
zu finden und weiterzuleben zeigen uns sehr anschaulich Ava & Nathan, was
mir wirklich gut gefallen hat.
Doch neben den sehr ernsten Themen geht es auch um ganz alltägliche
Situationen, wie der Beginn eines Studiums, die Liebe  und Familie, Eifersucht und Zukunftspläne.
Die Liebesgeschichte zwischen Ava & Nathan hat mir sehr gut
gefallen. Sehr gefühlvoll, emotional und dramatisch erleben wir, wie die beiden
einander kennenlernen, sich gegenseitig Halt geben, sich wieder  aus den Augen verlieren, um dann endlich
zueinander zu finden. Was wünscht man sich mehr?
Den Schreibstil der Autorin kannte ich bereits aus Essenz der Götter und er hat mir auch
hier wieder sehr gefallen. Er ist sehr schön flüssig und angenehm zu lesen.
Zudem hat sie ein ganz wunderbares Händchen für gefühlvolle und
leidenschaftliche Szenen. Sie versteht es aber auch, Action und Spannung
aufzubauen und auf einem hohen Level zu halten. Authentische Charaktere, die mit
Schuldgefühlen, Verlust und Trauer umgehen müssen. Über die ganze Geschichte
hinweg haben mich Ava & Nathan begeistert. Auch wenn ich gestehen muss,
dass es zwischendurch ein paar langatmige Stellen gab. Doch das ist mein ganz persönlicher
Geschmack.
REIHE
 
„Road to Forgiveness“ ist eine weitere
wunderbare Geschichte der „Herzenswege-Reihe“. Ava & Nathan haben mein Herz
erobert mit ihrer sehr emotionalen, verletzlichen und von Schuldgefühlen
geplagten Geschichte. Wenn ihr wissen wollt, was die beiden Schreckliches
erlebt haben und ob sie ihre Schuldgefühle überwinden können, dann kann ich
euch das Buch nur ans Herz legen. Ihr werdet bestimmt nicht enttäuscht.
Lg
Levenya
Verlag
Bild
Vielen DANK für das Rezensionsexemplar!
Hier kaufen!

Fakten:
Seitenzahl:
303 Seiten
Verlag: Impress (1. September 2016)
Sprache: Deutsch
Preis: 3,99€
Gebundene Ausgabe: 12,99€

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