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Rezension “Kolibriküsse”

Kolibriküsse
Barbara Schinko
© Rainer Putzinger
Barbara
Schinko,
geboren
1980, wuchs in einer österreichischen Kleinstadt auf. Ihre Kindheit spielte
sich zwischen Bücherbergen und den Welten in ihrem Kopf ab. Später studierte
sie internationale Wirtschaftsbeziehungen, erkundete Asien und Australien und
fuhr mit ihrem Verlobten im Wohnmobil durch die USA. Wenn sie nicht arbeitet,
sitzt sie in ihrem geliebten Hängesessel auf dem Balkon und träumt sich ans
Meer. Quelle

Website
der Autorin!
Erster
Satz:
„Stell dir die Szene so
vor: 
eine Landstraße im Südwesten des amerikanischen Bundesstaats Indiana.“
Klappentext:
**Ein romantischer Sommer in der sengenden Hitze Indianas**
Weil ihre Mutter mal wieder auf einem
Selbstfindungstrip ist, muss Kenzie für die letzten beiden Schuljahre zu ihrer
Schwester ziehen. Das einzig Gute daran: die Autopanne kurz vor dem Ziel, die
Kenzie in der sengenden Hitze Indianas eine Begegnung mit dem attraktiven Josh
beschert. Kenzie verliebt sich Hals über Kopf in den heißen Farmboy mit den
zerzausten Haaren und den kolibrigrünen Augen. Doch obwohl Josh ihre Gefühle scheinbar
erwidert, weicht er ihren Flirtversuchen immer wieder aus. Als Kenzie sein
Verhalten verstehen will, stößt sie auf ein gefährliches Geheimnis, das
plötzlich ein ganz anderes Licht auf Josh wirft…
Cover:
Das Cover finde
ich wunderschön und ist ganz nach meinem Geschmack. Ein Mädchen und ein Junge stehen
verliebt beieinander und stehen wohl für unsere Protagonisten. Dazu dann
wunderbar gestaltete der Titel, um den ganz viele Kolibirs fliegen. Sehr
stimmig und die Atmosphäre spricht einen total an. Es passt auch im Nachhinein,
wie ich finde, sehr schön zum Inhalt des Buches. Mich hat es neugierig gemacht
und ich wollte sofort die Geschichte der beiden erfahren.
Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Impress für das Rezensionsexemplar.
Die Geschichte wird uns aus Sicht von Makenzie – Kenzie – Walsh erzählt, die in ihrem Leben nie
lange an einem Ort gelebt hat. Ihre Mutter 
ist nicht gerade der verantwortungsvolle Typ und so landet Kenzie
schließlich bei ihrer Tante May. Doch als ihre Tante schwanger wird, muss
Kenzie ausziehen und muss erneut umziehen. Diesmal zu ihrer spießigen Schwester
Page, die in einem winzigen Ort in Indiana, Lacuna, lebte. Als könnte das nicht
schon schlimm genug sein, hat ihr heißgeliebtes Auto, der Kolibri, auch noch
eine Panne. Aber da taucht plötzlich Josh auf. Ein ziemlich süßer Farmerjunge,
der Kenzie mit seinen kolibrifarbenen Augen sofort für sich einnimmt. Doch Josh
umgibt ein Geheimnis, das Kenzie um jeden Preis  lüften will …
Ehrlich gesagt bin ich mir immer noch nicht sicher, wie ich Kenzie
einschätzen soll. Zu Beginn der Geschichte war sie mir durchaus sympathisch und
sie ist wirklich mal ein ganz anderer Charakter. Sie hat eine große Schwäche
für Kolibris, einen unbändigen Drang nach Freiheit und lässt sich so schnell
nichts sagen. Sie hat in ihrem Leben schon viel einstecken müssen, was sie auf
der einen Seite stark und unabhängig gemacht hat. Aber auf der anderen Seite
wünscht sie sich nichts mehr, als endlich irgendwo anzukommen und ein Zuhause
zu finden. Sie ist sehr impulsiv, ehrlich und hartnäckig. So ist sie z.B. fest
entschlossen, Josh für sich zu gewinnen und das mit allen Mitteln. Ihr Verhalten
war mir persönlich dann manchmal doch etwas zu strange.
Ihr zur Seite steht Josh Mercer, der attraktive Farmerboy mit den kolibrifarbenen
Augen. Er hat es Kenzie sofort angetan und auch er scheint Kenzie mehr als nur
zu mögen. Doch ein dunkles Geheimnis verhindert, dass die beiden sich näher
kommen. Josh fand ich in Ordnung, aber auch mit ihm bin ich nicht wirklich warm
geworden … Für seinen Onkel, bei dem er lebt, seit er ein Baby war, würde er
alles tun. So hilft er auf der Farm aus, vernachlässigt die Schule und sein
soziales Umfeld. Seine Loyalität und Liebe seiner Familie gegenüber haben mir
gut gefallen, aber dass er sich wirklich alles gefallen lässt und sich kaum
traut, seinen eignen Vorlieben nachzugehen, hat mich gestört. Ich konnte sein Verhalten
durchaus nachvollziehen, so ist das nicht. Es war eher so, dass es mich
persönlich gestört hat und ich gerne mehr Eigeninitiative gesehen hätte. Durch Kenzie
taut er ganz langsam auf und nach und nach kommt ein schreckliches Geheimnis
ans Licht, das den ganzen Ort erschüttern wird …
Die Autorin hat die Charaktere wirklich sehr liebevoll, individuell
und bildlich gezeichnet. Das ich mit ihnen nicht wirklich warm geworden bin,
lag einzig an meinen persönlichen Vorlieben 🙂
Die Thematik des Buches hat mir gut gefallen, obwohl ich sagen
muss, dass die Geschichte zum Ende hin eine Wendung angenommen hat, die mich nicht
sehr überrascht hat. Was aber gar nicht schlimm ist. Denn spannend war es
trotzdem. Die Idee einer Sommergeschichte mit Liebe, Kolibris und einem dunklen
Geheiminis hat mir sofort zugesagt und wurde über das Buch hinweg gut
unterhalten.
Die Kolibris, die ständig und überall auftauchen, waren ein
wirklich charmantes Element, das mir ebenfalls super gefallen hat. Den kleinen
Ort, in den es Kenzie verschlägt, konnte ich mir bildlich vorstellen und ich
wäre gerne noch länger auf der Farm gewesen. Mich persönlich hat die Wendung
der Geschichte nicht vollständig überzeugen können. Auch hat mich die
Aufklärung am Ende  nicht zur Gänze
überzeugen können. Es hat mich nicht unbedingt überrascht. Es war tatsächlich
mal etwas ganz anderes, ließ mich aber auch gleichzeitig skeptisch zurück. Das
ist wahrscheinlich einfach Geschmackssache. Trotzdem hat mich die Geschichte
von Kenzie & Josh gut unterhalten.
„Close-up auf ein
Schild am Straßenrand: »NO STOPPING STANDING OR PARKING«. Daneben steht eine
schrottige Karre in einem echt schrägen Türkisgrün. Ein siebzehnjähriges
Mädchen hat die Motorhaube geöffnet und starrt ratlos auf den Kabelsalat im
Motorraum.
Hi.
Mein Name ist Kenzie.
Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Kenzie schwärmt seit dem
Moment, in dem sie sich getroffen haben, für Josh mit seinen kolibrifarbenen Augen
und auch er scheint sie zu mögen. Warum also weicht er ihr immer wieder aus? Doch
nicht mit Kenzie. Sie setzt alles daran, um Josh für sich zu gewinnen und geht
dabei ziemlich hartnäckig vor … Mehr und mehr kommen sich die beiden näher.
Doch dann  erfährt Kenzie das Geheimnis
und ihre junge Liebe wird auf eine schwere Probe gestellt …
Eine sehr romantischte Liebesgeschichte voller Kolibris, Sommer und
Entscheidungen.
Den Schreibstil der Autorin kannte bereits aus Kirschkernküsse und ich
muss sagen, dass er mir erneut sehr gut gefallen hat. Ihr Schreibstil ist sehr
gefühlvoll, bildhaft und knisternd. Von der ersten Seite an ist die Atmosphäre einfach
sommerlich-romantisch und Abenteuer liegen in der Luft. Zusammen mit Kenzie
& Josh gehen wir einem Geheimnis nach, das einen ganzen Ort entsetzen wird,
gleiten mit Kolibris und enden in einem spannenden Finale. Das Buch hat mich
gut unterhalten, auch wenn mich nicht alles überzeugen konnte
„Kolibriküsse“ war für mich ein Sommerbuch über einen Kolibris, eine neue Liebe
und einem Geheimnis, das über allem schwebt. Auch wenn ich ein wenig was
auszusetzen hatte und mich das Buch nicht vollends überzeugen konnte, kann ich
es dennoch wirklich jedem empfehlen, der eine Schwäche für Sommerbücher hat, auf
ganz spezielle Charaktere treffen mag und einem unglaublichen Geheimnis auf die
Spur kommen will. Dann macht euch zusammen mit Kenzie & Josh auf nach
Lacuna und lasst euch überzeugen.
Lg
Levenya
Verlag
 
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Fakten:
Format: Kindle Edition
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
242 Seiten
Verlag: Impress (04. August 2016)
Sprache: Deutsch
Preis: 3,99€

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