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Rezension „Die Auslese – Nichts ist, wie es scheint“

Die
Auslese
–     
Nichts ist,
wie es scheint
3/3
Joelle
Charbonneau
begann mit dem Schreiben, als sie noch Opernsängerin war. Heute ist
die Schriftstellerei ihre größte Leidenschaft. Joelle Charbonneau lebt
gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Chicago. Wenn sie nicht
schreibt, arbeitet sie als Schauspiel- und Stimmtrainerin. Quelle
Ein
Interview mit der Autorin findet ihr HIER!
„Die Auslese – Nichts ist, wie es scheint“ ist der Abschluss  der „The
Testing – Trilogie“.

Website
der Autorin!
Website der Trilogie!
Erster
Satz:
„Ein Klopfen an der Tür lässt mich aufspringen.“
Klappentext:
Sie ist bereit zu kämpfen – aber allein hat sie keine Chance …
Cia Vale hat die gefährliche Auslese
überlebt, während sich Chaos und Wut in der Gesellschaft ausbreiten. Ein
verheerender Bürgerkrieg steht bevor, und die Rebellen schmieden einen Plan,
die grausame Regierung zu stürzen. Auch Cia ist bereit, um das Ende der Auslese
zu kämpfen, aber sie kann es nicht alleine tun. Sie hofft auf die Loyalität
ihrer Kameraden, doch das kann tödlich für sie enden. Denn Täuschung und
Wahrheit liegen nah beieinander. Und der Einsatz ist hoch, denn auf dem Spiel
steht das Leben all derer, die sie liebt. Wem kann Cia vertrauen?
Cover:
Das Cover finde
ich wieder wirklich toll gestaltet. Zu sehen ist unsere Protagonistin Cia. Sie
steht erneut in einer Ruine und wirkt sehr kampfbereit. Ich mag die Gestaltung
sehr und finde, dass die Protagonistin ganz toll getroffen wurde. Zusammen
sehen die Cover der Trilogie übrigens toll aus. Mich hat das Cover sofort
angesprochen und neugierig gemacht. Wirklich sehr schön!
Buchtrailer
zu Teil 1&2:
Meinung:
An dieser
Stelle meinen herzlichsten Dank an Penhaligon
für das Rezensionsexemplar.
Die Geschichte erfahren wir ein letztes Mal aus Sicht der starken
Protagonistin Malecia  – Cia – 
Vale
, die gemeinsam mit ihrem Freund Tomas die Auslese überlebt hat
und nun in Tosu Stadt studieren darf.
Cia mochte ich bereits in den ersten beiden Teilen sehr und auch
diesmal war sie mir wieder sympathisch. Sie hat einen unglaublichen Willen und
hat einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Zudem hat sie ein mitfühlendes
Herz, das sie in Tosu Stadt verbergen muss. Aufgrund ihrer Herkunft und ihrer
Körpergröße wird sie oftmals unterschätzt, dabei ist sie extrem klug, sehr
geschickt, begabt und vor allem mutig. Ich habe mit Begeisterung ihre
Entwicklung mit verfolgt. Cias Prinzipien und Sichtweisen bezüglich das
Miteinander, die Umwelt betreffend und vor allem das Leben selbst zu
respektieren und wertzuschätzen, hat mir sehr gut gefallen. Als eine sehr
starke Persönlichkeit bleibt sie trotz aller Widrigkeiten ihren Prinzipien treu
und versucht alles, um nicht zu einer Person zu werden, die das Vereinigte
Commonwealth aus ihr zu machen versucht. Trotzdem wird sie in diesem Band stark
dazu verleitet, zum augenscheinlichen „Wohle aller“, ihre Prinzipien außen vor
zu lassen. Mich hat es diesmal etwas gestört, das sie so wenig hinterfragt hat.
Das habe ich in den anderen beiden Bänden anders erlebt und gerade das mochte
ich so an ihr. Sie muss wichtige Entscheidungen treffen und wächst dabei
tatsächlich noch mehr über sich hinaus.
Auch die weiteren Charaktere und Mitstreiter, wie z.B. Tomas, Enzo oder Will, passen
alle sehr gut ins Geschehen und unterstützen den Handlungsverlauf. Die Autorin
erschafft vielfältige Charaktere, die alle einen wichtigen Part in der
Geschichte zu spielen haben. Cia weiß wieder nicht, wem sie trauen kann und
soll. Schließlich findet sie dort Verbündete, wo sie am wenigsten damit
gerechnet hat und bekommt Antworten auf Fragen, mit denen sie niemals gerechnet
hat. Das Blatt wendet sich und nichts ist, wie es scheint. Dennoch fallen die
Nebencharaktere neben der ausdrucksstarken Protagonistin weiterhin stark ab.
Joelle Charbonneau: Die Auslese 3
(c) Penhaligon
Die Autorin fasst das Buch kurz und knackig
zusammen:
„Willkommen
im Vereinigten Commonwealth, einer Gruppe von 18 Kolonien in Nordamerika, die
die verheerenden Folgen eines mit biologischen Waffen geführten Krieges und der
Naturkatastrophen überlebt hat. Jedes Jahr wählt das Commonwealth die besten
und klügsten Schulabsolventen jeder Kolonie als Kandidaten für ein
Universitätsstudium aus, bei dem sie ihre Begabungen nutzen, um die Erde wieder
aufzubauen und zum Wohlstand des Commonwealth beizutragen. Die über
mechanisches Geschick verfügende Cia wünscht sich nichts sehnlicher, als für
die Auslese auserwählt zu werden; doch sie weiß, dass ihre Chancen als jüngste
Absolventin der kleinsten Kolonie verschwindend gering sind. Nichtsdestotrotz
befindet sich Cia unter den vier Auserwählten. Aber ihre Begeisterung währt
nicht lange, da ihr Vater glaubt, dass bei der Auslese nichts so ist, wie es
scheint. Von den Kandidaten, die durchgefallen sind, hat man nie mehr etwas
gehört und die, die weiterkommen, können sich nicht daran erinnern, was an
jenen schicksalsschweren Tagen vorgefallen ist. Nun muss Cia entscheiden, wem
sie vertrauen kann und hoffen, dass sie scharfsinnig genug ist, um nicht nur
die Auslese zu bestehen, sondern auch ihr Leben und das ihrer Freunde zu
retten.“ Quelle 
Diesmal befinden wir uns wieder auf dem Universitätscampus und die
Geschichte setzt zeitlich ganz nah an den Geschehnissen aus dem 2. Band an. Cia
muss mit dem ihr zugeteilten Studiengang zu recht kommen und zudem versuchen,
die vermeintlichen Rebellen aufzuhalten und die Auslese ein für alle Mal zu
beenden. Dabei sorgt sie sich nicht nur um ihre Freunde auf dem Campus. Ihr Bruder
Zeen hat sich den Rebellen angeschlossen und schwebt dort nun in einer größeren
Gefahr als je zuvor. Cia muss in diesem Band ganz andere Hindernisse und
Herausforderungen überwinden. Im Herzen der Feinde muss sie mit allen Mittel
darum kämpfen, nicht aufzufallen, nicht besonders zu sein und dabei kommt sie
einer Verschwörung und dem System genauer auf die Spur. Denn tatsächlich ist „nichts
so, wie es scheint“ und vor allem am Ende stellt sich heraus, dass ganz andere
Personen die Fäden ziehen, als Cia immer vermutet hat.
Der erste Band war sehr actiongeladen und temporeich. Dagegen war der
zweite Teil bedeutend ruhiger. Jetzt im dritten Band hatte ich ehrlich gesagt
ein fulminantes Finale erwartet und bin leider etwas enttäuscht worden. Zum einen
habe ich diesmal schwerer in das Buch hineingefunden, als noch beim 2. Band und
dann war mir der Verlauf der Geschichte nicht ausgereift genug. Cia hat mir zu wenig
hinterfragt, zu schnell Dinge geglaubt, was sie so gar nicht in Teil 1und 2
getan hat. Es kam zwar zum Kampf und Leute wurden getötet, aber mir persönlich
kam es etwas abgehakt vor. Auch die Auflösung am Ende hat mich nicht wirklich
zufrieden gestellt. Zwar wurden zahlreiche Fragen beantwortet, aber so wirklich
hat Cia ihr Ziel nicht erreicht. Oder jedenfalls in meinen Augen nicht. Es war
eine  solide Story, doch ich persönlich
habe einfach mit etwas ganz anderem gerechnet und bin mit der Auflösung etwas
unzufrieden.
Das Setting ist das einer typischen Dystopie und auch die Regierung
des Vereinigten Commonwealth bringt nichts Neues, sondern ist altbekannt. Die
Methode der Auslese, welche die Kandidaten durchlaufen, hat auch viele altbekannte
Elemente, wie man sie schon aus anderen Dystopien kennt. Dennoch muss ich
sagen, dass die Autorin es sehr gut schafft, alles in ihrer eigenen Geschichte
zu verpacken und toll zu erzählen. Deswegen stört es mich nicht sonderlich.
Obwohl ich diesmal etwas schwerer in das Buch hineingefunden habe,
hat mir der Schreibstil der Autorin wieder sehr gut gefallen. Er ist leicht,
sehr flüssig zu lesen und animiert zum Weiterlesen. Sehr anschaulich tauchen
wir ein in die Welt von Cia, die komplett aus den Fugen gerät und auf den Kopf
gestellt wird. Die Autorin erzählt mit sehr viel Gefühl, Spannung und Dynamik.
Zudem ist die angespannte Atmosphäre fast greifbar.
Die zarte Liebesgeschichte zwischen Cia und Tomas aus den ersten
beiden Teilen, wird im Finale auf eine harte 
Probe gestellt. Nicht nur, dass sie in unterschiedlichen Studiengängen
landen und sich nicht mehr sehen können, zudem stehen unausgesprochene
Geheimnisse zwischen ihnen, die alles zerstören könnten. Beide wollen sie von
der Zukunft etwas anderes und trotzdem sind sie fest entschlossen, einander bei
zustehen.
REIHE
  
ESHORT
 17867096
„Die Auslese – Nichts ist, wie es scheint“ war für mich ein solider
Abschluss einer Trilogie. Es wurden viele Fragen beantwortet, aber leider
konnten mich weder die  Entscheidungen
der Protagonistin, noch die Auflösung am Ende überzeugen. Dennoch kann ich das
Buch und vor allem die Trilogie jedem empfehlen, der ein Fan von Dystopien ist,
eine starke Protagonistin kennen lernen will und in ein grausames System, das
der Auslese, eintauchen mag. Versucht euer Glück und kämpft mit Cia gegen das
System.
Lg
Levenya
Verlag
 
Vielen
DANK für ein Rezensionsexemplar!
Hier kaufen!

Fakten:
Gebundene
Ausgabe:
384 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag (24. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764531193
ISBN-13: 978-3764531195
Originaltitel:
Graduation Day (Book III)
Preis: 16,99€

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