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[Blogtour] – „Monday Club – Der 2. Verrat“ von Krystyna Kuhn – TAG 3

 [Blogtour] -

Hallo zusammen!

Heute  hält die wunderbare Blogtour zum Buch
„Monday Club – Der zweite Verrat“ von Krystyna Kuhn bei mir. Nachdem
ihr gestern bei Nicole von www.lilstar.de
etwas über „Aufwachen – Erkennen – Selbstvertrauen“ erfahren habt, habe ich
heute die große Ehre, über eine spannende Frage, die Dreh- und Angelpunkt der
Geschichte ist, zu schreiben.

„Wo endet
Wissenschaft?“

Faye_2
Quelle
„Unsere Protagonistin Faye Mason
leidet seit früher Kindheit unter idiopathischer
Insomnie, einer seltenen Schlafkrankheit. Die schlaflosen Nächte
hinterlassen Spuren: Sie ist sehr dünnhäutig geworden und kann die Wirklichkeit
oft nicht von der Welt der Träume und der Phantasie unterscheiden. Obwohl ihre
Mutter bei ihrer Geburt ums Leben kam, fühlt sich Faye mit ihrer großen Liebe
Josh, ihrem fürsorglichen Dad und ihrer Tante Liz in der idyllischen Hafenstadt
Bluehaven gut aufgehoben.“
Quelle

Hier gelangt ihr zu den
Rezensionen zu 

Schon ihr Leben lang ist Faye oft
in Krankenhäusern gewesen und ist zu einer Therapeutin gegangen. Ihrer Tante
Liz, die als Ärztin in Bluehaven tätig ist, vertraut sie bedingungslos. Sie
hinterfragt ihre Diagnosen nicht und nimmt gewissenhaft ihre Medikamente. Bis
Fayes beste Freundin Amy umkommt und sich ihr Leben schlagartig ändert …

In diesem zweiten Band der
Trilogie beginnt Faye mehr und mehr die Dinge zu hinterfragen, die
Entscheidungen ihrer Familie in Frage zu stellen und vor allem dem Monday Club
zu misstrauen. Als sie entdeckt, dass ihr Großvater an einem geheimen
Experiment gearbeitet hat, steht ihr Entschluss fest. Sie muss endlich heraus
finden, was an ihr so besonders ist und warum so viele Menschen in ihrem Umfeld
sterben müssen.

„Ihre Gehirnströme
liefen nicht wie bei anderen Menschen. Sie zeigten dreimal so viel Aktivität.
All die Jahre war es nötig gewesen, sie mit Medikamenten ruhig zu stellen. Nur
hatte Faye keine Ahnung davon. Ebenso wenig ahnte sie, dass man sie für das
bedeutendste Experiment der Menschheit ausgesucht hatte.“ 
(Monday Club – Der
zweite Verrat, S. 62)

Stellt man sich die Frage, Wo endet Wissenschaft?, sollte man erst
einmal klären, was Wissenschaft überhaupt ist. Der DUDEN definiert Wissenschaft als „(ein
begründetes, geordnetes, für gesichert erachtetes) Wissen hervorbringende
forschende Tätigkeit in einem bestimmten Bereich“
oder „jemandes Wissen in einer bestimmten Angelegenheit o.Ä.“.

Ich persönlich finde diese Frage ziemlich schwer zu beantworten
und musste da eine ganze Weile drüber nachdenken. Wäre die Frage, Wo beginnt Wissenschaft?, dann hätte ich schon
eher etwas dazu sagen können. Ich als Pädagogin denke, dass wir bereits als
Baby „wissenschaftlich“ orientiert sind. Natürlich nicht in dem Sinne, wie wir
Forschung in der Medizin oder in der Biologie erleben. Vielmehr ist es ein
forschen danach, wie man am besten seine Bedürfnisse befriedigt bekommt. Sei es
nun, dass man durch Schreien auf sich aufmerksam macht oder (später) dies
verbal äußert.

Für mich hat Wissenschaft viel mit forschen in dem Sinne zu tun,
dass man sich seine Umwelt, seine Lebenswelt erschließt. Dass man die Dinge um
sich herum kennenlernt, für sich einordnet und vielleicht auch zu bedienen
lernt. Wenn ich den Begriff Wissenschaft so einordne, dann würde ich sagen,
dass Wissenschaft nie endet. Denn genau wie Bildung wäre sie ein lebenslanger Prozess.
Wir würden immer wieder auf Dinge, Personen etc stoßen, die uns nicht bekannt
sind und die wir dann zwangsläufig erforschen.

„Dieses Mädchen musste ein Interesse an dem Experiment haben. Sonst war es wie
mit den anderen, die nicht zurückgekommen waren.“ 
(Monday Club – Der zweite
Verrat, S. 310)

Ich gebe es zu. Ich gehe an diese Frage sehr pädagogisch ran.
Deswegen habe ich die liebe Jana, von Luna´s Leseecke, um Rat gefragt. Als
Biologin hatte sie noch einmal einen ganz anderen (und sehr ausführlichen) Blick darauf, als ich. Vielen Dank an dieser Stelle!

„WO ENDET WISSENSCHAFT ist eine spannende
Frage, für die sich aus wissenschaftlicher Sicht nur schwer eine Antwort finden
lässt. Denn aus wissenschaftlicher Sicht ist mittlerweile vieles möglich – und
da die Forschung immer weitergeht, hat die Wissenschaft aus Sicht eines
Forschers zunächst kein Ende. Sie wird lediglich durch mangelnde technologische
Möglichkeiten und ethische Aspekte verlangsamt – wie der Frage, wo das
menschliche Leben beginnt, und ob man Embryonen zur Forschung verwenden darf,
oder nicht. Ein weiterer Faktor mit begrenzendem Einfluss auf die Wissenschaft
ist die Akzeptanz in der Bevölkerung. Denn hier werden auch ohne konkretes
Hintergrundwissen gern vorschnelle Urteile gefasst, wie beispielsweise die (aus
wissenschaftlicher Sicht völlig unbegründete) Ablehnung aller Gentechnik.
Dadurch ist die grüne Gentechnik, die sich mit der Verbesserung von
Nutzpflanzen befasst, in Deutschland fast nicht existent während sie in anderen
Ländern wie den USA bereits zum Standard-Repertoire der Wissenschaft gehört.

Trotz
diverser Einflüsse ermöglicht es wissenschaftlicher und technologiescher
Fortschritt, insbesondere im Bereich der Molekularbiologie und der modernen
Medizin, es dem Menschen bereits heute, der natürlichen Evolution ein
Schnippchen zu schlagen. Die vollständige Sequenzierung des menschlichen
Erbguts und dessen zunehmender Entschlüsselung spielen dabei eine wichtige
Rolle. So ist es mittlerweile möglich, einen Gendefekt durch künstliche
Selektion von gesunden Eizellen/Spermien oder sogar befruchteten Embryonen aus
dem Erbgut einer Familie auszuschließen. Dieselben technischen Methoden
erlauben jedoch auch die Auswahl anderer wünschenswerter Merkmale – sogenannte
Design-Babys.  Auch die Nachbildung von
Organen und anderen Gewebestrukturen wird zunehmend möglich. Neue Organe aus
dem 3D-Drucker mögen momentan noch Zukunftsmusik sein, doch durch künstliches
Gewebe konnten schon diverse Heilungserfolge, wie Muskelrekonstruktionen,
erzielt werden.“

Ich würde also sagen, dass die EINE Antwort auf diese Frage
nicht gibt. Im Buch jedoch wird Faye ununterbrochen mit dieser Frage konfrontiert.
Mehr und mehr stellt auch sie sich die Frage, ob ihr Leben jemals kein Experiment
war und was davon Wirklichkeit ist …


Wenn ihr wissen wollt, wie die Buchreihe diese Frage nach „Wo
endet Wissenschaft?“
behandelt, dann greift unbedingt zum Buch!

Natürlich gibt es auch ein Gewinnspiel
bei unserer Blogtour. Die Gewinnspielfrage auf meinem Blog lautet:

Wo endet für dich Wissenschaft?

Was ihr tun müsst, um an dem Gewinnspiel teilzunehmen?
Beantwortet die Frage in einem Kommentar unter diesem Post und schon landet ihr
in dem Lostopf!

Was es zu gewinnen gibt?

1. Preis

1 x Monday Club 1 & 2 in Print +
einen Fotogutscheine im Wert von je 39,-€ von STUDIOLINE PHOTOGRAPHY

2.-10. Preis

Jeweils 1x Monday Club – Der zweite
Verrat + je einen Fotogutschein im Wert von je 39,-€ von STUDIOLINE PHOTOGRAPHY

Teilnahmebedingungen

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel
erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Hier noch einmal unser TOURPLAN:

Reinschauen, mitmachen
& sagenhafte Preise gewinnen!

Immer ab 17 Uhr!

Katja von www.kasasbuchfinder.de

Nicole von www.lilstar.de

9.5. Wo endet Wissenschaft?

HIER BEI MIR!

Bewerbung bis einschließlich
12.5.2016 möglich

Toll, dass ihr bei unserer Blogtour
dabei seid und ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß wie ich 🙂 Morgen geht es weiter bei der lieben
Tina von www.meinbuchmeinewelt.blogspot.de, die für uns „Luke“ ganz genau
unter die Lupe genommen hat!

Also schaut unbedingt wieder vorbei.

Lg Levenya

34 Kommentare

  • Jennifer Siebentaler

    Hallöchen.
    Wissenschaft endet bei mir wo am Menschen oder am Tier ausgetestet bzw. experimentiert wird.
    Hier finde ich es bei Tieren am schlimmsten da diese gewisse Tests nicht einschätzen und selbst entscheiden können.
    Wobei hier der Mensch ja entscheiden kann ob er möchte oder nicht!
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

  • Isabelle W.

    Hallo,

    wow ein wirklich sehr interessanter aber auch schwieriger Beitrag. Ich hab jetzt schon ein bisschen nachgedacht und bei mir endet Wissenschaft wenn es um den Geist bzw. die Seele eines Menschen geht. Ich finde so etwas kann man nicht erforschen. Was ist eine Seele überhaupt und wo sitzt diese? Was passiert mit ihr wenn wir sterben? Ich glaube auf solchr ethischen Fragen wied es nie eine zufriedenstellende Antwort geben.

    Liebe grüße
    Isabelle
    isabelle.wendler[at]gmx.net

  • Daniela Schiebeck

    Dankeschön für deinen interessanten Beitrag. Für mich endet Wissenschaft bei Tierversuchen, denn diese können sich uns schwer entziehen und haben auch ein Recht auf ein Leben in Würde und es sollte nichts an ihnen getestet werden.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  • Martina S.

    Hallo,
    für mich endet Wissenschaft ebenfalls dann, wenn sie nicht mehr nur hilft, sondern andere dafür auch leiden müssen. Daher stehe ich z. B. der Forschung mit Embryonen sehr skeptisch gegenüber.
    Außerdem sollten die Wissenschaftler nicht "Gott" spielen – also beispielsweise einen Menschen außerhalb des Körpers erschaffen (auch wenn dies im Moment noch nicht möglich ist). Das ist für mich ein tabu.

    Viele Grüße
    Martina

  • Rebecca S.

    Puh, das ist eine schwierige Thematik. Ich find deinen Beitrag schon insofern gut, dass du dich damit auseinandersetzt. War bestimmt nicht einfach. 😉

    Wissenschaft hört für mich ebenfalls, wie bei vielen anderen, da auf, wo Leid und blindes Experimentieren ohne Sinn und Aussicht auf Erfolg hat. Tiere und Menschen sind da gleichermaßen zu schützen und Leidtragende bei überengagierter Wissenschafts-Sucht. Vor allem wenn es um Genmanipulation geht. Da versteh ich keinen Spaß.

    Allerdings kollidieren solche ethische Fragen permanent mit wissenschaftlichen Fragen. Unabhängig von meinem persönlichen Empfinden her, weiß ich, dass wir evtl. heute nicht da wären, wo wir sind, wenn es nicht Menschen gegeben hätte, die für den Fortschritt der Wissenschaft nicht alles erdenklich mögliche gemacht hätten. :/

    Daher muss jeder für sich selbst die Grenze definieren. So blöd das auch klingt.

    Liebe Grüße
    Rebecca

  • Sue Timeless

    Huhu 🙂

    Wissenschaft endet für mich ganz klar dort, wo Ethik und Spiel kommt und diese nicht mehr vertretbar ist. Traurigerweise haben viele Wissenschaftler ihre ganz eigene Art Ethik und Vertretbar auszulegen :/

    LG Susan (suetimeless@gmail.com )

  • Sue Timeless

    Huhu 🙂

    Wissenschaft endet für mich ganz klar dort, wo Ethik und Spiel kommt und diese nicht mehr vertretbar ist. Traurigerweise haben viele Wissenschaftler ihre ganz eigene Art Ethik und Vertretbar auszulegen :/

    LG Susan (suetimeless@gmail.com )

  • wayland liest

    Wissenschaft endet für mich da, wo gegen den Willen eines Wesens im Sinne der Wissenschaft gehandelt wird. Somit fallen zum Beispiel Tierversuche darunter, denn Tiere können ihr Einverständnis nicht geben und würden sie wahrscheinlich auch nicht.

    Viele Grüße und bis Morgen 🙂
    Wayland

  • Sunny

    Puh..Wissenschaft endet,wenn ohne den Willen eines Lebewesens etwas ausprobiert wird,egal ob Mensch oder Tier. Egal ob Arznei, Kosmetika oder andere Inhaltsstoffe. Jedes Lebewesen sollte das entscheideb können und manche Menschen tun das ja auch. Und manches lässt sich ja auch wissenschaftlich nicht nachweisen, dann sollte kein Wissenschaftler immer weiter testen und Sachen probieren, die vielleicht schaden könnten.

  • Rosen madl

    Hallo 🙂

    bei mir endet Wissenschaft, wenn es ums Eindringen in die Privatsphäre geht ohne Wissen des jeweiligen Opfers, und vor allen Dingen an unschuldigen Wesen, die sich nicht wehren können.

    Ganz liebe Grüße
    Jutta

  • Amelie S.

    Guten Abend,

    ich musste erst einmal nachdenken, um diese Frage beantworten zu können, denn Wissenschaft ist so ein Kaugummi-Begriff für mich persönlich. Was wird nicht alles unter dem Deckmantel der Wissenschaft getan :-/, wenn man einmal näher hinschaut.
    Für mich hört Wissenschaft oder Forschung da auf, wenn es zum Bsp. um das Klonen geht, um nur noch "perfekte" Wesen zu produzieren und dieses Wort habe ich bewusst gewählt – produzieren, denn etwas anderes ist es dann nicht in meinen Augen!
    Außerdem darf in meine Augen niemals gegen den Willen eines Lebewesens gehandelt werden, egal ob Mensch oder Tier! Ich bin sowieso der Meinung, wer denkt die Natur überlisten zu können, hat die Rechnung ohne die Natur gemacht! Es gibt so viele Dinge, wo die Wissenschaft denkt, sie haben etwas gegen dies oder jenes "geschaffen" und die Natur fällt dabei lachend vom Baumstamm!

    Liebe Grüße
    Amelie S.

  • Jeannine M.

    Guten Abend,
    vielen Dank für dieses interessante und spannende Thema. 😉

    Für hört Wissenschaft und vor allen Dingen Forschung auf, wenn Tiere und Menschen gezwungen werden, etwas zu machen was sie nicht möchten. Leider können Tiere ihre Meinung diesbezüglich nicht konkret äußern. Daher sollte man es einfach lassen an Tieren zu testeten bzw. Experimente durchzuführen. Nichts ist doch schlimmer, als Lebewesen für unsere egoistischen Zwecke zu nutzen und ihr leiden einfach in kauf zu nehmen. Das finde ich sehr schlimm.

    Liebe Grüße
    Jeannine Bookoholiker

  • Lara Kx

    Hey,
    Wissenschaft endet für mich da wo das Wohl eines Lesewesen, egal ob Tier oder Mensch, nicht mehr wichtig ist sondern das experiment und die ergebnisse wichtiger sind.

    Lg
    Lara

  • Sonja W.

    Hallo,
    was für ein toller und interessanter Beitrag.
    Bei mir endet Wissenschaft an dem Punkt, an dem der Natur ins Handwerk gepfuscht wird.
    Ob nun Tierversuche für Medizin oder Kosmetik, ob Versuche an Embrionen oder Klonen, ob Genversuche an Getreide usw.
    Unsere Natur hat ihre eigenen Gesetze und man sollte ihr nicht ins Handwerk pfuschen. Es kann alles schlimme Auswirkungen haben.

    Und wenn Mensch und Tier ein Leid angetan wird dann hört Wissenschaft auf und es beginnt die Unmenschlichkeit.

    Liebe Grüße
    Wildpony Sonja

    https://www.facebook.com/Books-and-Shoes-168238480001430/?ref=ts&fref=ts

  • hoerspielsammlung

    Hallo Levenya, die Frage allgemein zu beantworten, ist für mich kaum möglich. Es kommt wahrscheinlich auch darauf an, in welcher Situation man sich befindet. In diesem Moment ist meine klare Einstellung, dass Wissenschaft da aufhören muss/sollte, wo das Quälen von Lebewesen und das "sinnlose" Gott spielen beginnt. Aber wie würde ich darüber denken, wenn mein geliebter Mensch nur gerettet werden könnte, wenn genau das gemacht werden würde? … Viele Grüße, Hen

  • Malin Jo

    Hallo 🙂
    Ich denke auch, dass es ziemlich schwierig ist, die Frage pauschal zu beantworten.
    Es darf auf jeden Fall nicht vorkommen, dass ein Lebewesen gegen seinen Willen und besonders unter Schmerzen erforscht wird. Bei Tieren ist es schwierig, man kann sich ja nicht ihr Einverständnis holen. Solange ein Tier nicht in seinem Lebensraum gestört wird, ist es meiner Meinung nach in Ordnung – Beobachtung ist ja auch Wissenschaft. Auch Dinge präsentieren und seine Reaktion zu erforschen ist denke ich ok, solange man eben dem Tier nicht schadet.
    Dauerhafte Genveränderungen sind unfassbar interessant, muss ich sagen – was aber auch nicht bedeutet, dass man es fördern sollte; schließlich kann man nicht immer wissen, auf welche Ebenen man auch Einfluss nimmt. Der Mensch wird nie in seiner Gänze begreifen können, welche Auswirkungen sein Handeln hat, weshalb von solchen Eingriffen meiner Meinung nach abgeraten werden sollte. Allerdings werden solche Eingriffe ja auch gemacht, um wirkliche Deffekte zu verhindern, die das Leben später einschränken. Für so etwas Banales wie die Augenfarbe, sollte aber in keinem Fall an den Genen "gespielt" werden.
    LG Malin Jo

  • Zeilenspringerin

    Ich bin Biologin, von daher ist diese Fragestellung für mich ein ständiger Begleiter. Für mich darf Wissenschaft nicht weiter gehen, wenn sie das Wohle eines Individuums vorsätzlich verletzt. Außerdem muss die Person einverstanden sein. Hierbei spreche ich allerdings "nur" von Wissenschaft am Menschen. Es sollte auch immer eine gute (!) Risiko-Nutzen-Abwägung erfolgen.

  • Anonym

    Hallo,
    eigentlich sollte es im Sinne der Wissenschaft und des Fortschritts keine Grenzen geben. Aus Sicht ethischer Gesichtspunkte ist das jedoch schwierig. Für mich persönlich gibt es Grenzen, wenn ein Lebewesen für das Wohl anderer Lebewesen leiden muss.
    Grüße,
    Mel-anie
    traumbluete[ät]gmx[punkt]net

  • Jutta.liest

    Hallo,
    Wissenschaft endet da, wo es gegen das Leben geht, ob nun von Mensch oder von Tier. Es ist eine ethische Frage und mir graut es, wenn ich an die ganzen Versuche der Nazis denke.
    Ein spannender Beitrag, danke!

    lg, Jutta

  • hexe2408

    Hallo 🙂
    Eine wirklich spannende Frage… Ich würde sagen, Wissenschaft endet mit der Begrenzung der Möglichkeiten. Wenn man nicht weiter kann/kommt, dann endet sie gezwungenermaßen, aber auch nur so lange, bis sich vielleicht etwas weiter entwickelt und es weiter gehen kann. Die Technik und Forschung ist inzwischen so weit, dass Dinge möglich sind, die man sich vor 100 Jahren niemals hätte träumen lassen. Damals endete Wissenschaft viel früher, als es heute der Fall ist, weil die Möglichkeiten einfach andere sind. Und so denke ich, wenn wir auf die Zukunft schauen, wird Wissenschaft nie wirklich enden. Es werden sich immer neue Wege und Möglichkeiten auftun, die Frage ist nur, ob die Menschen bereit sein werden, diese Wege zu gehen, ob sich die Opfer lohnen usw…
    Gruß Dana

  • Tiffi2000

    Hallo,

    das ist eine sehr interessant und schwierige Frage. Ich habe mich im Studium schon mal damit befasst und ehrlich gesagt keine wirkliche Antwort gefunden… Wissenschaft endet aber für mich am ehesten dort, wo ethische Richtlinien überschritten werden.

    LG

  • Anonym

    Hallo und vielen Dank für diesen interessanten Beitrag zur Blogtour! Wissenschaft endet für mich bei Tierversuchen, bei Versuchen an Menschen ohne deren Zustimmung und bei Versuchen an Menschen, die nicht zustimmen können (z. B. Kinder). Außerdem muss Wissenschaft meiner Meinung nach dort enden, wo die Folgen nicht vorhersehbar sind und nicht verantwortet werden können.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

  • bambi-nini

    Huhu,
    Wissenschaft endet für mich (auch) nie. Es wird immer etwas zu erforschen und zu beweisen geben. Und prinzipiell ist das ja auch gut, sonst würde der Fortschritt irgendwann stillstehen.
    Die Frage ist nur, WIE die Wissenschaft agiert. Die Menschen, die erforscht werden, sollten darüber bescheid wissen. Sie sollten keinen Schaden nehmen oder ausgenutzt werden. Auch Wissenschaft sollte sich an gewisse moralische Prinzipien halten.
    LG anja

  • Yvi

    Hallo,
    das ist eine wirklich schwierige Frage, die man schlecht allgemein beantworten kann. Also ich denke, sie endet auf jeden Fall dann, wenn einem anderen Schaden zugefügt wird. Ein Lebewesen, egal ob Mensch oder Tier, muss immer wichtiger als ein wissenschaftliches Ergebnis sein.
    Liebe Grüße,
    Yvi 🙂

  • Nadine M.

    Hallo Levenya!
    Das ist wirklich eine schwierige Frage. Ich sehe es aber genauso wie du bzw. Luna. Die Wissenschaft endet nie. Und das ist wahrscheinlich auch gut so. Denn die Wissenschaft bewirkt ja nicht nur Schlechtes. Aus ethischer Hinsicht sind einige Dinge sicherlich nicht gerade schön, aber um ans Ziel zu kommen, müssen die Wissenschaftler im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehen. Ich könnte es zwar nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, aber ich bin ja auch keine Wissenschaftlerin.

    Liebe Grüße,
    Nadine

  • Mareike

    Huhu 🙂
    Eine wirklich schwierige Frage…! Meiner Meinungen nach hört Wissenschaft dort auf, wo andere unschuldige Menschen dadurch zu Schaden kommen oder in Gefahr gebracht werden. Aber eine klare Grenze gibt es sicher nicht… Zumal das ja auch sehr subjektiv ist.
    Viele Grüße
    Mareike

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