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Rezension „Leda & Silas – Regenbogenzeit“

Leda &
Silas
–     
Regenbogenzeit
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© Jannette Kneisel
1/2
Julia K.
Stein
wuchs
in einer Kleinstadt im Ruhrgebiet auf, bis sie mit achtzehn zum Studieren nach
Berkeley in Kalifornien zog. Sie studierte Literatur und Philosophie und
promovierte später in Deutschland. Sie liebt Poetry Slams und schreibt neben
Romanen für Erwachsene und Jugendliche auch Gedichte. Heute lebt sie in
München. Quelle
„Regenbogenzeit“ ist der Auftakt der „Leda & Silas – Reihe“.

Website
der Autorin!
Erster
Satz:
„Vielleicht hatte meine Mutter vor etwas über einem Jahr im
gleichen Zug gesessen.“
Klappentext:
**Wenn sich hinter einem idyllischen Sommerflirt ein dunkles Geheimnis
verbirgt…**
Maisfelder bis zum Horizont und kein
Hochhaus weit und breit. Ihre Sommermonate bei einem Schlachthauspraktikum
mitten im Nirgendwo Deutschlands zu verbringen, hätte die 17-jährige Leda unter
normalen Umständen niemals in Erwägung gezogen. Doch genau hier ist ihre Mutter
vor einem Jahr ums Leben gekommen und Leda ahnt, dass sich hinter der Idylle
ein düsteres Geheimnis verbirgt. Erst als sie dem jungen Amerikaner Silas über
den Weg läuft, bekommt der Sommer einen Hauch flirrender Romantik. Aber auch
der attraktive Silas trägt ein Geheimnis mit sich und zwar ein nicht weniger
dunkles als Ledas…
Cover:
Das Cover finde
ich wunderschön und ist ganz nach meinem Geschmack. Schwere Regenwolken hängen
über einer recht idyllischen Landschaft. Ein junges Pärchen, das wir nur von
hinten sehen, hält Händchen und in der Mitte ist wunderschön der tolle Titel zu
sehen. Sehr stimmig und die Atmosphäre spricht einen total an. Es passt auch im
Nachhinein, wie ich finde, sehr schön zum Inhalt des Buches. Mich hat es
neugierig gemacht und ich wollte sofort die Geschichte hinter den beiden
Personen erfahren. Mir gefällt es unglaublich gut.

Buchtrailer
Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Impress für das Rezensionsexemplar.
Die Geschichte wird uns aus Sicht von Leda Vogelberg erzählt, die einen schweren Verlust zu verarbeiten
hat. Vor knapp einem Jahr ist ihre Mutter bei einem Verkehrsunfall ums Leben
gekommen. Das Schreckliche daran ist, dass Leda ebenfalls mit im Auto gesessen
hat und überlebte. Sie konnte ihrer Mutter nicht helfen. Mit der Zeit kommen
immer mehr Erinnerungen an den Unfall zurück und mehr und mehr ist Leda davon überzeugt,
dass es gar kein Unfall war, sondern ihre Mutter ermordet worden ist. Vor ihrem
Tod hat sie an einer brisanten Story gearbeitet und fühlte sich schon eine
Weile verfolgt. Kurzerhand macht sich Leda auf, den letzten Nachforschungen
ihrer Mutter nachzugehen und gerät dabei selbst in tödliche Gefahr …
Mein erster Eindruck von Leda
war sehr positiv. Ich mochte sofort ihre entschlossene Art, ihren Mut und ihre
Schlagfertigkeit. Sie trauert und das ist nur verständlich. Den Tod ihrer
Mutter kann sie nicht einfach hinnehmen und so setzt sie alles daran, mehr darüber
zu erfahren. Dabei ist sie verdammt klug und sehr ehrlich. Ich finde, sie ist
eine sehr interessante Person, von der ich gerne mehr sehen möchte. Denn sie
hält garantiert noch die eine oder andere Überraschung für  uns parat.
Ihr zur Seite steht der sehr attraktive wie geheimnisvolle Silas. Vom ersten Moment an ist Leda
von ihm fasziniert und fühlt sich magisch angezogen. Er interessiert sich für
dieselben Autoren wie sie, ist sehr sportlich und bringt sie ständig zum Lachen.
Auch Silas mochte ich von der ersten Seite an und das nicht nur, weil ihn ein
Geheimnis umgibt, das man unbedingt lösen möchte. Auch er fühlt sich sofort von
Leda angezogen und sucht ständig ihre Nähe. Er ist sehr sportlich, ebenfalls
sehr klug und ehrgeizig. Als er dahinter kommt, warum Leda bei „Kleine Farm“ arbeitet, muss er sich
zwischen Leda und Interfector entscheiden und das mit allen Konsequenzen. Auch bei
ihm bin ich sehr gespannt, was wir in den nächsten Bänden noch erwarten dürfen.
Alle Charaktere sind sehr detailliert, kreativ und vielschichtig
ausgearbeitet worden. Sei es nun die quirlige Joanna oder der aalglatte Damian.
Ich bin gespannt, wen wir in den nächsten Teilen wiedertreffen werden und wer
neues dazu kommt.
Die Autorin erzählt ganz wunderbar, wie es zu der Geschichte von „Leda
& Silas“ kam:
„Was ich von
Anfang an wusste, war folgendes: Ich wollte eine Liebesgeschichte schreiben,
die mich selbst bewegt und glücklich macht. Ich wollte über einen Teenager
schreiben, der klug ist, aber auch sehr verletzt. Leda hat eine sehr tragische
Geschichte, die sogar in diesem Band nur zum Teil sichtbar wird. Ich wollte
darüber schreiben, wie das Leben uns testet und uns Steine in den Weg wirft,
aber wie Liebe und Hoffnung jedes Hindernis überwinden können. Und ich wollte
als Schauplatz die Ernährungsindustrie. Ich wollte einen Bösewicht schaffen,
der gute Absichten hat. Obwohl die Geschichte von REGENBOGENZEIT in sich
abgeschlossen ist, darf ich noch weiterschreiben. Ich wollte einfach nicht
aufhören und glücklicherweise hat meine Lektorin das genauso gesehen.“
Quelle
Mir hat die Thematik des Buches sehr gefallen. Ich habe mich noch
nie auf einem Schlachthof wiedergefunden. „Kleine
Farm“
war wirklich sehr bewegend und erschreckend zugleich. Zudem regt das
Thema der Ernährungsindustrie sehr zum nachdenken an und ich finde es toll,
dass Julia K. Stein diese Thematik
so intensiv in diesem Buch behandelt. Zudem gehen wir dem mysteriösen Unfalltod
von Ledas Mutter nach, werden gejagt und erleben eine einzigartige
Liebesgeschichte. Für mich ein rundum gelungenes Paket. Ich freue mich schon
darauf, mehr aus der Reihe zu lesen.
Die Liebesgeschichte von Leda & Silas hat mir sehr gut
gefallen. Für  die beiden ist im ersten
Moment klar, dass es Liebe auf den ersten Blick ist. Sie verstehen sich blind,
fühlen sich voneinander angezogen und teilen dieselben Vorstellungen und Vorlieben.
Sie sind wie zwei Seelenverwandte und können doch nicht zusammen sein. Zu  viel steht zwischen ihnen und nicht zuletzt
das große Geheimnis, das Silas nicht preisgeben will …
Sehr emotional, ergreifend und dramatisch. Eine wunderschöne
Liebesgeschichte, die ich mit klopfendem Herzen verfolgt habe. Ich hoffe sehr,
dass die beiden irgendwann ihr Happy End finden werden.
Den Schreibstil der Autorin kannte ich bis zu diesem Buch noch
nicht und ich muss sagen, dass er mir sehr gut gefallen hat. Von der ersten Seite
an ist die Atmosphäre knisternd geladen. Das dunkle Geheimnis um den Tod von
Ledas Mutter schwebt über der gesamten Geschichte wie Regenwolken. Sehr bildgewaltig,
spannend und gefühlvoll machen wir uns zusammen mit Leda auf die Suche und
erleben einen unvergesslichen einzigartigen Sommer. Ich konnte  das Buch nicht mehr aus der Hand legen und
freue mich jetzt schon sehr auf die nächsten Bände. Hoffentlich müssen wir
nicht allzu  lange warten.
REIHE
 
„Leda & Silas – Regebogenzeit“ war für mich ein
großartiger Auftakt der „Leda & Silas
– Reihe“
.  Ich kann diese Buchreihe
wirklich jedem empfehlen, der sich mit einer ernsten Thematik auseinandersetzen
mag, eine knisternde Atmosphäre erleben will und sich mit der mutigen Leda auf
eine gefährliche Suche begeben mag. Ein tolles Setting, eine wunderschöne
Liebesgeschichte und ein dunkles Geheimnis, das wie Regenwolken über allem
schwebt. Ich bin begeistert.
Lg
Levenya
Verlag
 
Vielen
DANK für ein Rezensionsexemplar!
Hier kaufen!

Fakten:
Format: Kindle Edition
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
230 Seiten
Verlag: Impress (7. Januar 2016)
Sprache: Deutsch
Preis: 3,99€

3 Comments

  1. Ich finde es ja befremdlich, dass die Protagonistin ein Praktikum in einem Schlachthaus macht, finde das ist so ungewöhnlich 😀
    Und du hast es echt schön hier, rosa ist so schön 🙂

    Liebe Grüße
    May

    1. Hey 🙂
      Mir hat es gerade gefallen, dass sie auf dem Schlachthof ein Praktikum macht. Das war mal was ganz anderes und bleibt bei mir auf jeden Fall im Gedächtnis 🙂

      Ich freue mich, dass es dir bei mir hier gefällt 😉

      Lg
      Levenya

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