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Rezension „Ebelle – Das Spiel aller Spiele“

Ebelle
–  Das Spiel aller Spiele  
Antonia Anders
© privat
Antonia
Anders
lebt
bei ihrer Familie in einer bayerischen Kleinstadt. Das Schreiben faszinierte
sie schon von Kindesbeinen an und entwickelte sich zu einer ausgeprägten
Leidenschaft für das Fantasy-Genre, ganz egal, ob als Film, Buch oder Spiel.
Wenn sie gerade einmal Stift und Notizbuch beiseitelegt, spielt sie gerne
Querflöte oder Klavier – oder Online-Rollenspiele. Quelle


Erster
Satz:
„Sterben, das geht zu einfach.“
Klappentext:
**Wenn man sich plötzlich in seinem Lieblingscomputerspiel
wiederfindet…**
Eleanor ist anders als die Mädchen an
ihrer Schule. Während jene shoppen gehen, hockt sie als leidenschaftliche
Gamerin zu Hause und spielt bis tief in die Nacht heroische Online-Spiele. Bis
eines Tages das Unmögliche wahr wird und sie im neuesten Trendgame »Ebelle«
aufwacht. Ohne Waffe und in Schuluniform muss sie sich von Null auf ein
Überleben sichern, Aufgaben erfüllen und vor allem einen Weg zurück in die Realität
finden. Gar nicht so leicht, wenn man sich in einem mittelalterlichen Reich
befindet, das kurz vor einem Krieg steht und in dem man noch nie etwas von
heißen Duschen oder Smartphones gehört hat. Aber Eleanor ist eine gute
Spielerin. Sie lernt die richtigen Leute kennen, schlägt sich durch und gewinnt
sogar das Herz eines entscheidenden Kämpfers. Währenddessen braut sich über
Ebelle ein Unheil zusammen, das nur sie aufhalten kann…
Cover:
Das Cover finde
ich wunderschön und ist ganz nach meinem Geschmack. Ein junges Mädchen ist von
hinten zu sehen. Sie betrachtet eine karge, ihr wohl fremde, Landschaft. Sehr
stimmig und die Atmosphäre spricht einen total an. Es passt auch im Nachhinein,
wie ich finde, sehr schön zum Inhalt des Buches. Mich hat es neugierig gemacht
und ich wollte sofort die Geschichte hinter der Person erfahren. Mir gefällt es,
wie eigentlich immer bei Impress, unglaublich gut.

Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Impress für das Rezensionsexemplar.
Die Geschichte wird uns aus Sicht der jungen  Eleanor
– Elle –
erzählt, die zusammen mit ihrem Vater wohnt und es über alles
liebt, am Computer Spiele zu zocken. In der Schule findet sie wenig Anschluss,
weswegen sie die Zeit am Computer umso mehr genießt. Als sie eines Tages wieder
an einem ihrer Spiele sitzt, passiert etwas und sie findet sich plötzlich an
einem ganz anderen Ort wieder. Nämlich in Ebelle, eben jenem Spiel, das sie vor
kurzem noch selbst gespielt hat. Jetzt ist sie ein Teil davon und muss sich in
einer Welt zurecht finden, die sich komplett von ihrer unterscheidet …
Mit Elle kam ich von der ersten Seite an
gut zurecht und mochte sie alleine schon für ihre große Leidenschaft zu
Computerspielen. Zudem stellt sie sich mutig den Herausforderungen in der neuen
Welt, gibt einfach nicht auf und ist dabei sehr schlagfertig. Sie lässt sich so
schnell von niemanden etwas sagen und entwickelt sich dabei immer mehr. In Ebelle
hat Elle die Chance, sich selbst besser kennen zu lernen und zu einer anderen
zu werden. Auch wenn ich mit Elle gut klar kam, ist sie mir nicht  so sehr ans Herz gewachsen, wie ich es sonst
von anderen Charakteren gewohnt bin. Ich kann aber auch nicht genau sagen,
woran es gelegen hat.
Alle anderen Charaktere sind, genau wie Elle, sehr detailliert,
kreativ und liebevoll ausgearbeitet worden. Sei es nun Gordian Visaris, in den sich Elle verliebt, oder  die beiden Schwestern Isena und Fianna. Ich fand
sie alle sehr stimmig und passend für die Geschichte.
Mir hat die Thematik des Buches gut gefallen und ich hatte mich
sehr darauf gefreut ein Buch zu lesen, in dem die Gamerthematik vorkommt. Ich
persönlich hätte mir gewünscht, dass das Thema „Game“ auch etwas mehr präsent
gewesen wäre. Denn nachdem Elle in das Computerspiel „Ebelle“ gesogen wurde,
war es sehr ähnlich einer normalen Fantasygeschichte. Was nicht weiter schlimm
war, ich hatte mich nur auf etwas anderes eingestellt und hätte es gut
gefunden.
Dafür hat mir die Welt von Ebelle sehr gut gefallen. An dieser Stelle
möchte ich nicht zu viel verraten, aber so viel sei gesagt: Stellt euch auf
einen Krieg ein, auf Geheimnisse, Tempel und wichtige Entscheidungen.
Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, obwohl man das zu Beginn der
Geschichte nicht glauben mag. Als Elle Gordian trifft, ist es um sie geschehen.
Der junge Kämpfer raubt nicht nur Elles Herz, er ist auch eine entscheidende
Figur im Spiel, ob Elle es nun ahnt oder nicht. 
An dieser Stelle werde ich nicht näher darauf eingehen, um nicht schon
zu spoilern. Nur so viel: die Liebesgeschichte ist sehr emotional, ergreifend
und dramatisch.
Den Schreibstil der Autorin kannte ich bis zu diesem Buch noch gar
nicht, aber ich muss sagen, dass er mir gut gefallen hatte.  Sehr beschreibend und detailliert wird uns die
Welt von Ebelle vor Augen geführt. Das hat mir gut gefallen, aber zwischendurch
war es mir etwas zu viel. Auch die Handlung, die erst rasant und sehr spannende
beginnt, hat in der Mitte ein paar Schwächen, die dafür aber in einem
spannenden Finale enden. Die Autorin entführt uns zusammen mit Elle in ein
Fanatasy-Rollenspiel der Extraklasse. Spannend, vielschichtig und sehr
detailliert. Auch wenn ich etwas zu meckern hatte, hat mir das Buch durchaus
gut gefallen und ich würde es auf alle Fälle weiterempfehlen. Was mich nicht
begeistert hat, kann andere umso mehr begeistern 🙂
„Ebelle – Das Spiel aller Spiele“ war für mich ein spannendes
Buch, das vor allem mit seiner Protagonistin Elle besticht, die eine tolle
Entwicklung durchmacht. Auch wenn ich einiges zu meckern hatte, war es dennoch
ein solides Buch, das ich vor allem Fantasyfans ans Herz legen kann. Los, und
versucht selbst euer Glück in Ebelle,
dem Spiel aller Spiele
.
Lg
Levenya
 
Verlag
 
Vielen
DANK für ein Rezensionsexemplar!
Hier kaufen!

Fakten:
Format: Kindle Edition
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
422 Seiten
Verlag: Impress (5. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
Preis: 3,99€

4 Comments

  1. Hallo Levenya,

    ich hatte hierzu die Leseprobe gelesen und muss sagen, dass sie mich nicht angesprochen hat und ich mich gegen das Buch entschieden habe. Außerdem stört es mich, dass zu wenig Gaming-Anteil vorhanden ist und auch Liebeleien darin vorkommen. Fantasy schön und gut, aber zu viel Liebe ist nicht so meins. 😉

    Liebe Grüße
    Steffi

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